Beim Kuhlotto siegte Kirsten Webel aus Epterode – Tipp kam von der Tochter

Freude über Baerles Fladen

Glückliche Gewinnerin des Kuhlottos: Holger Nolte überreicht Kirsten Webel aus Epterode 245 Euro. Im Hintergrund Kuh Baerle, die ihr Geschäft zielsicher in Feld sechs verrichtete. Foto: Röß

Fürstenhagen. „So, jetzt trinken wir erst mal ein Bier und holen uns eine Bratwurst“, lud Kirsten Webel aus Epterode am Himmelfahrtstag spontan ihre Eltern aus Staufenberg ein, als sie beim Fürstenhagener Kuhlotto gewonnen hatte. „Ich glaub’ es einfach nicht“, kam es immer wieder ungläubig aus ihrem Munde, als sie die Summe von 245 Euro in ihren Händen hielt.

Die hatte ihr Holger Nolte vom ausrichtenden Fußballclub Rot-Weiß überreicht, nachdem Kuh Baerle den Fladen im Lottofeld in dem Quadrat hatte fallen lassen, auf das die Epteröderin gesetzt hatte.

Es war die Nummer sechs, die Kirsten Webel beim Kuh-Lotto das große Glück bescherte. Dass sie an diesem Tag den großen Gewinn landen würde, daran hatte sie beim besten Willen nicht gedacht, als sie am Morgen das Haus verließ, um mit ihren Eltern, die aus Staufenberg angereist waren, den Tag beim Fürstenhagener Kuhlotto zu verbringen.

Glück mit Feld Nummer sechs

Aber die sechsjährige Tochter Victoria hatte ihrer Mutter beim Verlassen des Hauses noch den entscheidenden Tipp gegeben: „Mama, beim Kuhlotto musst du auf das Feld sechs setzen!“ Den Tipp der Tochter noch in Erinnerung setzte Kirsten Webel nach dem Eintreffen auf dem Ochsenhof in Fürstenhagen auf das Feld mit der Nummer sechs. Am Ende hatte sie das Glück des Tüchtigen, denn als der Blechkuchen noch nicht geschnitten war, hatte sie zum Messer gegriffen und den Rot-Weißen geholfen, die Kaffeetafel für den Ansturm der Besucher vorzubereiten.

Als dann Tilman Schöffel kurz vor 13 Uhr Baerle, das schottische Hochlandrind im stattlichen Alter von 24 Jahren auf das Lottofeld führte, wuchs natürlich auch die Spannung bei der Epteröderin und ihren Eltern, die auch auf ein Feld in unmittelbarer Nachbarschaft gesetzt hatten. Ein Weilchen brauchte Baerle schon, bis sie sich an ihre neue Umgebung gewöhnt und gemächlich in Bewegung gesetzt hatte.

Im Feld sechs kam es dann zum entscheidenden Stopp: Baerle hob den Schwanz, erledigte ihr Geschäft und machte Kirsten Webel, die das Geschehen aus unmittelbarer Nähe mit ihrer Mutter verfolgt hatte, zur glücklichen Gewinnerin. (zlr)

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