Öffnung ab 1. März

Friseure dürfen wieder aufmachen - Das sagen Saloninhaber im Werra-Meißner-Kreis dazu

Eine Frau bekommt von einer Friseurin Locken.
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Bald darf wieder frisiert werden.

Ein paar Lockerungen stehen bevor - Anfang März dürfen Friseursalons wieder öffnen. Darüber freuen sich nicht nur die Kunden sehr.

Werra-Meißner – Das lange Warten hat bald ein Ende – und damit auch die langen Haare. Friseursalons dürfen ab dem 1. März wieder öffnen. Darüber dürften sich nicht nur viele Kunden freuen. Auch die Saloninhaber sind froh, dass sie bald wieder Kunden empfangen können. Wir haben mit einigen von ihnen gesprochen.

Friseure im Werra-Meißner-Kreis: Friseur Peter Dilcher

„Ich freue mich sehr, dass wir bald wieder öffnen können“, sagt Peter Dilcher, der zwei Salons in Bad Sooden-Allendorf und einen in Heiligenstadt betreibt. Er sei aber auch dankbar, dass er noch etwas Vorlauf hat, bevor es wieder losgeht. „Beispielsweise gleich kommenden Montag aufzumachen, wäre eine Hauruck-Aktion“, erklärt er.

Seine Salons seien zwar fertig und entsprechend der Hygieneregeln vorbereitet, weil er bereits den ersten Lockdown für Umbauarbeiten genutzt hätte. Er habe alle Salons an die Sicherheitsmaßnahmen angepasst. „Da bin ich auf der sicheren Seite.“

Es müssen aber noch Dienstpläne geschrieben und Terminlisten angefertigt werden, sagt Dilcher. Er habe bereits mit seinen Mitarbeitern gesprochen und begonnen, die Kunden auf einer bereits bestehenden Warteliste abzutelefonieren.

Friseure im Werra-Meißner-Kreis: Salon Apel

Ähnlich ist es bei Justina Kranz, Inhaberin des Salons Apel in Witzenhausen. „Wir sind froh, bald wieder öffnen zu können, denn es war eine lange Zeit“, sagt sie. „Wir freuen uns sehr auf unsere Kunden, alles ist startklar.“

Bereits während des Lockdowns hätten Kunden angerufen und gefragt, wann sie wieder kommen könnten. „Da konnte ich aber keine Aussage treffen, weil es niemand wusste“, erklärt Kranz. Nun könne sie endlich wieder Termine annehmen. „Nachdem klar war, dass wir bald öffnen dürfen, kamen viele liebe Kundenanrufe.“

Friseure im Werra-Meißner-Kreis: Haarstudio Schnitte

Das Telefon im Haarstudio Schnitte in Witzenhausen-Ermschwerd stand ebenfalls kaum still, berichtet Inhaberin Eva Rippel. „Es klingelt in einer Tour, die erste Woche ist bereits ausgebucht.“

Sie setze ebenfalls auf das Wartelistensystem. Dass das gut funktioniere, sei eine Erfahrung, die sie im ersten Lockdown gemacht habe. „Da waren die Bücher ja auch voll und die Kunden, die es vorher nicht mehr geschafft haben, kamen dann danach zuerst dran.“

Eva Rippel arbeitet in ihrem Studio allein und kann daher neben den übrigen Sicherheitsvorkehrungen nicht nur die Personenbeschränkungen gut einhalten, sondern auch die Öffnung leichter koordinieren. „Man war darauf vorbereitet, weil es immer mal hieß, dass es Gespräche darüber geben soll.“. Nun ist das Lockdown-Ende in Sicht. „Das finde ich gut“, sagt sie, „endlich.“

Friseure im Werra-Meißner-Kreis: Rosel Peter

Vorbereitet ist auch schon Rosel Peter aus Großalmerode. „Ich bin selbstständig, arbeite allein und bei mir waren schon immer Anmeldungen nötig“, erklärt sie.

Sie bestelle sich Kunden auch immer so, dass genug Zeit zwischen den Terminen sei, um alles für den nächsten vorzubereiten. Sie habe hauptsächlich Stammkunden, die das bereits wüssten.

Der große Ansturm am Telefon blieb daher bei Rosel Peter bisher aus. „Das wird erst in den nächsten 14 Tage kommen, denke ich.“ Auf den Tag der Öffnung freut auch sie sich sehr. „Es ist super toll.“ (Sarah Schnieder)

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