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Fristen für Weihnachtspost laufen

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Von: Evelyn Ludolph

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Aktuell haben die Briefträger viel zu tun.
Aktuell haben die Briefträger viel zu tun. © oliver berg/DPA

Noch bis zum 20. Dezember ist Zeit, damit die Weihnachtspost pünktlich ankommt.

Werra-Meißner – Die anstrengstende Phase des Jahres ist es momentan für die Zusteller von Briefen und Paketen. Denn in der Vorweihnachtszeit verdoppelt sich die Menge der zu versendenden Briefe, wie Thomas Kutsch, Pressesprecher der Deutschen Post DHL Group, mitteilt. Bei Paketen wird mit einem Anstieg um 70 Prozent gerechnet.

Um diese Menge an Sendungen zustellen zu können, müssen die Paketdienstleister zusätzliches Personal einstellen. Hermes begann im Sommer mit den Vorbereitungen und stockte das Personal bundesweit um 3000 Personen auf, sodass in der Weihnachtszeit circa 13 000 Zusteller aktiv sind, teilt Julia Kühnemuth, Managerin Corporate Communications bei Hermes Germany GmbH, mit. Auch bei der Post begann man bereits vor Monaten mit der Rekrutierung der Aushilfskräfte.

Im Schnitt stockt die Post ihr Personal um zehn Prozent auf. Des gelte auch für den Brief- und Verteilzustellpunkt Eschwege, in dem ungefähr 60 Mitarbeiter beschäftigt sind, berichtet Kutsch. Briefe für die Witzenhäuser Region werden im Briefzentrum in Göttingen vorsortiert. Pakete laufen über das Verteilzentrum in Stauffenberg, erklärt Kutsch. In Witzenhausen werden von der Post 20 Mitarbeiter beschäftigt, die sich in der Vorweihnachtszeit um circa 3000 Pakete täglich kümmern müssen und ungefähr 5000 Briefe. Der Jahresdurchschnitt liege bei der Hälfte. Für die Zusteller der Post werden in der Vorweihnachtszeit die Bezirke verkleinert, in denen sie die Waren ausliefern. Alternativ werden die Auslieferungen zu zweit übernommen.

Sollen die Päckchen noch pünktlich bis Weihnachten am Ziel ankommen, müssen sie bei der Post bis zum 20. Dezember abgegeben werden. Für Briefe und Postkarten ist der 22. Dezember der letztmögliche Abgabetag. Hermes garantiert bei einer Abgabe der Päckchen und Pakete bis zum 21. Dezember, 12 Uhr, einen ersten Zustellungsversuch bis Heiligabend.

Die Menge der Sendungen steigt sowohl bei der Post als auch bei Hermes seit Jahren an. Treiber hierfür sei klar der Online-Handel, berichtet Kühnemuth. Aber auch die Pandemie habe das Paketwachstum in den beiden vergangenen Jahren beschleunigt. In diesem Jahr habe sich aber eine allgemeine Konsumzurückhaltung aufgrund von Ukraine-Konflikt, Energiekrise und Inflation deutlich bemerkbar gemacht. (elu)

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