Besucherrekord

Fünf Gründe, warum der Meißner im Winter so beliebt ist

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Familienfreundlich: Menschen jeden Alters nutzten am Sonntag den Rodelhang am kleinen Lift beim Naturfreundehaus, um den schneebedeckten Hang hinunterzusausen.

Hoher Meißner. Rund 10 000 Menschen tummelten sich am vergangenen Wochenende an den Hängen und Pisten, in den Loipen und auf den Wanderwegen am Hohen Meißner.

Es war ein Zuspruch, wie wir ihn so noch nicht erlebt haben", sagt der Geschäftsführer des Naturparks Meißner-Kaufunger Wald, Marco Lenarduzzi. Wir nennen fünf Gründe, warum der Meißner so beliebt ist.

1.Langlauf-Loipe: 16,5 Kilometer auf verschiedenen Strecken stehen den Ski-Langläufern zur Verfügung. Ob Anfänger oder passionierter Langläufer, jeder findet seine Loipe. Neben der klassischen Langlauf-Loipe finden sich auf dem Meißner auch eine Skatingstrecke und eine 1,5 Kilometer lange Schnupperstrecke. Diese ist speziell für Anfänger und Familien mit Kindern angelegt und erleichtert den Einstieg in das Wintersportvergnügen. In der Vergangenheit hat sich die Qualität der Strecken dank der fachkundigen Unterstützung von Otto Guthardt stark verbessert. Die Loipen werden jeden morgen frisch gespurt. „Auch früh am Morgen, wenn nur wenige auf der Strecke sind, lohnt sich hier ein Besuch“, gibt Marco Lenarduzzi Tipps für die beste Anreisezeit auf dem Meißner.

2. Lifte:  Zwei Lifte stehen am Hohen Meißner für Skifahrer und Snowboarder zur Verfügung. Der kleine Lift hat seinen Einstiegspunkt beim Naturfreundehaus. Die Abfahrt hat eine Länge von rund 350 Metern, man überwindet bei der Abfahrt einen Höhenunterschied von etwa 40 Metern. Der große Lift hat seinen Einstiegspunkt hinter dem Berggasthof. Die Länge dieser Abfahrt beträgt in etwa einen Kilometer, wobei man rund 130 Höhenmeter überwindet. Beide Lifte sind Schlepplifte. Ein Rodellift wurde noch nicht realisiert.

3. Familienfreundlichkeit: Der Hohe Meißner hat im Winter nicht nur für Sportler seinen Reiz auch Familien können hier unterhaltsam ihre Zeit verbringen. Die traditionellen Plätze zum Rodeln sind die Viehhauswiese und die Wiese beim Naturfreundehaus. Der Winterwanderweg ist barrierefrei. Im Winter wird auch er präpariert. Für Kinderwagen ist er schneebedeckt geeignet, für Rollstuhlfahrer wird es bei Schnee beschwerlich.

4. Zentrale Lage: Der Hohe Meißner liegt mitten in Deutschland und wird auch von Städtern gerne angenommen. Die Besucher kommen aus einem Radius von rund 100 Kilometern. Das haben die Zugriffe auf den Schneebericht der Internetseite des Naturparks ergeben. Der Werra-Meißner-Kreis, die Landkreise Kassel und Göttingen sowie die Städte Kassel und Göttingen gehören zum Einzugsgebiet des Hohen Meißners.

5. Gute Infrastruktur: Wenn kein Schnee auf dem Berg liegt, denkt man sich oft: Warum die vielen Parkplätze? An Tagen wie Samstag und Sonntag wird klar warum. Dann reichen die Parkmöglichkeiten auf dem Plateau nicht aus. Geparkt wird überall. Es kommt zu Behinderungen. Am Sonntag war die Eschweger Polizei im Einsatz, weil auf der Fahrbahn geparkt wurde. Eine Vergrößerung ist nicht geplant. Trotz allem: Dass man direkt bis zur Langlaufloipe, zum Rodelhang oder an den Skilift fahren kann gibt es selten. Auf dem Frau-Holle-Loipen-Parkplatz steht sogar eine E-Tankstelle zur Verfügung. Gastronomie befindet sich mit dem Berggasthof auf dem Weg zum großen Lift und mit dem Naturfreundehaus am kleinen Lift/Rodelhang. Am Wochenende war es schwer einen Platz zu bekommen.

Leserfotos: Impressionen aus dem verschneiten Werra-Meißner-Kreis

Von Tobias Stück

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