Sport soll zusammenführen

Fußball für alle Nationalitäten: Kicken für den Frieden 

+

Bad Sooden-Allendorf – Packende Spiele gab es am Sonntag bei der dritten Auflage eines Hallenfußballturniers in der Bad Sooden-Allendorfer Eilse-Sporthalle zu sehen.  

Unter dem Motto „Freunde kicken für den Frieden“ kickten deutsche und ausländische Sportler um den Siegerpokal.

„Ziel dieser Veranstaltung ist es, im Rahmen der Flüchtlingsarbeit eine Veranstaltung anzubieten, die Menschen verschiedener Nationalitäten im Sport zusammenführt“, sagt der Kurstädter Sportcoach Juan Jeria Naranjo, der vor zwei Jahren die Idee zu dem Turnier hatte. Zusammen mit seiner Sportcoach-Kollegin Milena Vaupel-Kenter ist ihm genau das auch in diesem Jahr wieder gelungen.

Elf Mannschaften gingen an den Start

Elf Mannschaften aus dem Werra-Meißner-Kreis, aber auch aus Göttingen und Northeim gingen an den Start, von denen die meisten ausländische Spieler in ihren Reihen hatten und von denen mehrere sogar komplett aus Flüchtlingen bestanden. Erstmals mit von der Partie war auch das Frauenteam der TSG Kammerbach, dass zwar am lautstärksten angefeuert wurde, am Ende mit dem Turnierausgang aber nichts zu tun hatte.

Den Einzug ins Finale dagegen schafften mit den „Peaky Blinders“, ein überwiegend aus A-Jugendspielern der TSG Bad Sooden-Allendorf bestehendes Team, und „Aleppo Stadt“ mit Flüchtlingen aus Syrien und Afghanistan. Das waren auch die beiden Mannschaften, die schon im Turnierverlauf den stärksten Eindruck hinterlassen hatten.

Entscheidung durch Siebenmeterschießen

Nachdem es beim Abpfiff dieser packenden Begegnung leistungsgerecht 3:3 gestanden hatte, musste ein Siebenmeterschießen die Entscheidung bringen, das dann die Peaky Blinders mit 2:1 für sich entschieden.

Als bester Torschütze geehrt wurde am Ende Armin Labdi von den Peaky Blinders, der es insgesamt auf stolze acht Treffer gebracht hatte. Der Fairnesspokal ging in diesem Jahr an das aus afrikanischen Flüchtlingen bestehende Team Witzenhausen, das im Turnierverlauf durch besonders sportliches Verhalten aufgefallen war. 

Gelungene Veranstaltung

„Ich bin sehr zufrieden mit dem Turnierverlauf und auch mit der Beteiligung“, freute sich Juan Jeria Naranjo. Ein dickes Lob gab es von Bürgermeister Frank Hix, der im Team der Stadtverwaltung mitgespielt hatte.

„Das war eine rundum gelungene Veranstaltung“, sagte Hix. Sein spezieller Dank ging an die beiden Sportcoaches der Stadt. Hix: „Es ist einfach großartig, was die beiden hier auf die Beine stellen.“

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.