Fortsetzung des Thrillers

Gebürtiger Eschweger bringt wieder Buch heraus

Schreibender Zahnarzt: „Die fauligen Felder 2“ ist der zweite Thriller des gebürtigen Eschwegers. Ideen hat er noch viele.
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Schreibender Zahnarzt: „Die fauligen Felder 2“ ist der zweite Thriller des gebürtigen Eschwegers. Ideen hat er noch viele.

Oliver Kohls Thriller „Die fauligen Felder“ geht in die zweite Runde, und der Autor, der in Eschwege aufgewachsen ist, wird kein bisschen zahmer.

Eschwege – Hier wird die Story um Jack Barnes zu Ende gebracht. Im ersten Teil hatte Jack Barnes, US-Polizist, die Identität mit einem bei einem Polizeieinsatz getöteten Serienkiller getauscht. Inkognito schleuste er sich in ein Netz von Serienkillern ein, die in ihrem Schlupfwinkel „Awful“ junge Killer ausbildeten, und brachte diese zur Strecke.

Der zweite Teil beginnt für Jack allerdings mit einer herben Enttäuschung: Kaum zurück aus dem Alptraum, muss er feststellen, dass seine Vorgesetzten ermordet wurden. Niemand weiß, wer er wirklich ist – da er einer neuartigen Gen-Behandlung unterzogen wurde, wirkt seine angenommene Identität so echt, dass er als der gesuchte Verbrecher von Polizei und FBI gejagt wird.

Nur FBI-Agent Harris, der von dem geheimnisvollen Mr. Peacemaker Informationen zugesteckt bekommt, ahnt die Wahrheit und unterstützt Jack. Doch den holt die dunkle Vergangenheit ein: Nicht alle irren Killer aus Awful sind tot. Und die, die überlebt haben, sinnen jetzt auf Rache.

Oliver Kohl mischt in seinen Romanen Thriller mit leichten Horror-Elementen und wilden Verfolgungsjagden. Das Tempo ist hoch, die Spannung knistert. Am Beginn beleuchtet der Autor auch seine bösen Figuren näher, blickt hinter ihre bürgerlichen Kulissen und fragt sich, wie ihr Weg in die Finsternis begonnen hat. Seine jugendlichen Killer waren schon an ihrer Schule Außenseiter.

„Es ist dann umso beängstigender, wenn die böse Figur der Nachbar von nebenan ist, wenn man hinter die gute Fassade schaut und die dunkle Seite sieht“, sagt Oliver Kohl. „Ich schaue viele Thriller und analysiere sie, ob der Held klug handelt. Aber ich stelle fest, dass die Bösen oft gleich sind. Ich möchte die Stereotype durchbrechen.“

Der Autor ist unter der Woche als Zahnarzt tätig, an den Wochenenden widmet er sich dem Schreiben. „Es ist mehr als ein Hobby, es ist eine Leidenschaft“, sagte er. Deshalb hat er auch schon zwei neue Geschichten fertig geschrieben. Mit den Rückmeldungen, die ihm akribische Testleser geben, feilt er dann weiter am Stoff.

Doch da ist das Buch noch lange nicht fertig, es muss einen Lektorats-Prozess durchlaufen und Korrektur gelesen werden. Auch um die Veröffentlichung kümmert sich Oliver Kohl selbst, hat dazu wieder die Plattform „Tredition“ als Anbieter ausgewählt. Und dann kommt das Buchmarketing, das er ebenfalls selbst machen muss.

„Der Artikel in der Werra-Rundschau im vergangenen Jahr hat mir sehr geholfen“, erzählt er. „Viele alte Freunde aus Eschwege verfolgen, was ich mache. Ich war überrascht, wie viele sich bei mir gemeldet haben. Und meine Mutter, Jutta Kohl, die mir hilft, ist stolz, wenn sie zur Buchhandlung Heinemann geht und erfährt, dass das Buch enorm gut verkauft wurde.“

Jedes Jahr möchte der Autor ein Buch herausbringen, Ideen hat er genug, und natürlich würde er irgendwann auch gerne davon leben. Für den zweiten Teil plant er sogar, ein Hörbuch herauszubringen.

Den Thriller „Die fauligen Felder, Teil 2“ gibt es als Taschenbuch, Hardcover und in der E-Book-Version überall im Buchhandel und bei www.shop.tredition.com

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