Gemeinde Meinhard stellt Asylbewerbern Sechsfamilienhaus zur Verfügung

Mitten im Ort: In diesem Haus im Rasenweg sollen rund 30 Flüchtlinge untergebracht werden. Bürgermeister Gerhold Brill hat bereits die Nachbarn und Vereine angesprochen, um den Asylbewerbern den Start in Frieda so einfach wie möglich zu machen. Foto:  Möller

Frieda. Die Gemeinde Meinhard muss in absehbarer Zeit mit der Zuteilung von Asylbewerbern rechnen. Ob die Flüchtlinge aus dem Nahen Osten oder aus Afrika kommen, konnte Bürgermeister Gerhold Brill am Donnerstagabend den Abgeordneten von SPD, FDP/ÜWG und CDU noch nicht mitteilen.

Neben Wanfried ist Meinhard die einzige Kommune im Werra-Meißner-Kreis, die noch keine Asylbewerber zugeteilt bekommen hat. „Wir rechnen mit rund 30 Personen, die Anfang November kommen werden“, sagte Brill gegenüber der Werra-Rundschau.

Infrastrukturelle Verhältnisse spielten bei der Zuteilung keine Rolle. Die Unterbringung der Flüchtlinge erfolgt in einem Sechs-Familien-Haus im Rasenweg in Frieda. „Bei einer Ortsbesichtigung wurde das Haus von uns in Augenschein genommen und als bewohnbar erachtet“, so Brill, der darauf verwies, dass die Betreuung durch die Awo erfolgt.

„Dennoch sind auch wir als Solidargemeinschaft gefordert, die verfolgten Menschen entsprechend in unsere Gesellschaft aufzunehmen.“ Brill warb um Verständnis für die neuen Dorfbewohner und hatte selbst bereits mit den Nachbarn gesprochen. Außerdem hat sich der Bürgermeister mit den Vorsitzenden von Vereinen und Verbänden kurzgeschlossen, um den Weg für ein gedeihliches Zusammenleben von Anfang an zu ebnen.

Von Dieter Möller

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