Dorfrundgang

Gemeinde Meißner: mit dem Ortsbeirat durch das Örtchen Wellingerode

Vier Menschen sitzen an einem Tisch nebeneinander. Im Hintergrund sind Häuser
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Der erweiterte Ortsbeirat von Wellingerode: von links Salvatore Perri, Armin Eichelkraut (Ortsvorsteher), Julian Lind (Stellvertreter) und Tanja Witzel-Friedrich. Es fehlt: Christian Boche.

Das Dorf Wellingerode gehört zur Gemeinde Meißner. Zusammen mit dem Ortsbeirat haben wir das kleine Örtchen erkundet.

Wellingerode – Zentraler Anlaufpunkt für die Bewohner des Meißner Ortsteils Wellingerode ist das Dorfgemeinschaftshaus mit seinem Angebot im Außenbereich. Ob Jung, ob Alt, der Spielplatz und das Backhaus laden zum Verweilen ein. Auch die Kegelbahn im DGH ist in regulären Zeiten stark frequentiert, erzählt Ortsvorsteher Armin Eichelkraut.

Getan wurde dafür in den vergangenen Monaten und Jahren eine Menge. Erst kürzlich wurde der Spielplatz auf Wunsch der Kinder im Ort mit einer Kletterpyramide ausgestattet, so der 54-Jährige. Die Modernisierung des Dorfgemeinschaftshauses ist zwar schon länger her – abgeschlossen wurde sie in 2012. Doch der Beamer, die beiden Räume und der Außenbereich machen eine zeitgemäße Nutzung möglich.

Selten hört man ein Nein von den Leuten, wenn es darum geht, etwas für den Ort zu tun.

Armin Eichelkraut, Ortsvorsteher von Wellingerode

„Während der Dorfentwicklung von 2007 bis 2017 konnten wir viel machen“, so Eichelkraut. Dem Zufall überließen die Wellingeröder nichts und packten fleißig mit an: 2350 Stunden Arbeit in 85 Einsätzen steckten sie in das DGH mit dem angrenzenden Feuerwehrgerätehaus.

„Selten hört man ein Nein von den Leuten, wenn es darum geht, etwas für den Ort zu tun“, erklärt Armin Eichelkraut, der in seiner Arbeit für und in Wellingerode von Stellvertreter Julian Lind und Ortsbeiratsmitglied Christian Boche unterstützt wird. Die drei arbeiten außerdem ganz eng mit Tanja Witzel-Friedrich und Salvatore Perri vom Friedhofsausschuss zusammen.

Der 31-jährige Lind ist politischer Neuling. Mit seiner Frau und den beiden Kindern lebt er jetzt im siebten Jahr in Wellingerode. „Hier finde ich immer Unterstützung und deshalb wollte ich dem Ort etwas zurückgeben.“

Und Arbeit steht in Wellingerode immer an. Unter anderem werden nämlich auch die Senioren bei der Gartenarbeit unterstützt. Dafür steht beim Heimatverein in der Garage eigens ein Rasenmäher zum Aufsitzen mitsamt Anhänger bereit. Außerdem werden die Wellingeröder – wie auch die sechs weiteren Ortsteile von Meißner vom Dorfentwicklungsprogramm (Ikek) profitieren.

Der Anger, der Platz vor der Kirche, soll nämlich in allen Orten der Gemeinde neu gestaltet werden. Dann solle wieder eine Sitzgelegenheit und ein Baum vor dem Gotteshaus einen Platz bekommen, so der 54-jährige Eichelkraut. Geliebäugelt wird auch mit einer Brunnen-Attrappe. „Die könnten wir zu besonderen Anlässen schmücken.“

Auch ein Raum für die Jugendlichen steht auf dem Plan. Eingerichtet werden soll er in einer der Garagen hinter dem DGH. „Hier gibt es eine Tür und genug Platz für Sitzmöbel und andere Einrichtungsgegenstände“, erklärt Eichelkraut. Anpacken werden da sicherlich auch wieder Bewohner von Wellingerode, ist sich der Ortsbeirat sicher.

Der Ortsvorsteher setzt außerdem auf den Weihnachtsmarkt. Der ist besonders beliebt. Je nachdem wie sich die Situation entwickelt, solle der weihnachtliche Markt dieses Jahr stattfinden. „Natürlich nicht so, wie wir ihn kennen“, ergänzt Eichelkraut. Denn in den vergangenen Jahren tummelten sich – stets dicht gedrängt – die Besucher zwischen den Ständen.

Von Hanna Maiterth

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