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Dach der Gemeindeverwaltung: Gemeindevertreter sprechen sich für PV-Anlagen aus

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Von: Theresa Lippe

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Friedel Lenze: Bürgermeister von Berkatal. archi
Friedel Lenze: Bürgermeister von Berkatal. Archivbild. © stefanie salzmann

Unter anderem stimmten die Vertreter auch den Anträgen auf eine Kita-Erweiterung und für ein neues Feuerwehrhaus bei der Gemeindevertretersitzung am Dienstag (29. Nov.) in Berkatal zu.

Berkatal – Bei der Gemeindevertretersitzung in Berkatal herrschte am Dienstagabend Einigkeit. Alle Anträge und Beschlussfassungen wurden einstimmig angenommen.

Kita-Erweiterung in Berkatal

In Berkatal soll eine sogenannte Notgruppe im Mehrzweckraum des Kindergartens eingerichtet werden. „Die Anmeldezahlen sind hoch“, sagt der Bürgermeister. So sind bis zum Ende dieses Kindergartenjahres (1. September 2023) nach aktuellen Anmeldungen 58 Kinder zu betreuen. Lenze: „Damit wird unsere Rahmenkapazität mit 62 Plätzen aufgrund von Integrationsmaßnahmen deutlich überschritten.“

Ein erster Entwurf zur Erweiterung liegt mit einer Kostenschätzung von rund 665.000 Euro vor. „Mit Fördermitteln kann aktuell nicht gerechnet werden“, ergänzt Lenze. Der Raum werde bis zum 12. Dezember für eine Abnahme durch die Fachaufsicht eingerichtet sein. Befristet könnten dann bis zu 15 Kinder im Alter von zwei bis sechs Jahren zusätzlich aufgenommen werden.

Lenze: „Dauerhaft ist es aber erforderlich, eine räumliche Erweiterung für eine weitere altersübergreifende Gruppe mit bis zu 25 Kindern mit allen Nebenräumen zu schaffen.“ In der Abstimmung wurde einstimmig entschieden, dass der Beschluss an den Bau- und Planungsausschuss übergeben wird.

Neues Feuerwehrhaus in Hitzerode

Hitzerode braucht ein neues Feuerwehrhaus. Denn es steht eine Fahrzeugneubeschaffung an – im Rahmen einer Landesbeschaffung. Zur Unterbringung des neuen Fahrzeugs des Typs TSF-W sei ein Neubau erforderlich, da das große Gefährt nicht mehr in das alte Feuerwehrhaus passe, erklärt Lenze. Drei Varianten stehen dafür zur Diskussion:

Photovoltaik-Anlagen auf Berkataler Gemeindeverwaltung

Auf den Dächern der Gemeindeverwaltung (Berkastraße 54 in Frankershausen) und des Kindergartens (Am Sportplatz 2 in Frankershausen) wünscht sich die CDU-Fraktion die Errichtung von Solaranlagen. „Die Gebäude sind tagsüber belegt, sodass der erzeugte Strom auch direkt wieder verbraucht werden kann“, lautet das Argument der Fraktion. ÜWG und SPD schließen sich an.

Lenze verwies darauf, dass im Land Hessen bald ein neues Klimaschutzgesetz verabschiedet werden würde, weshalb es sich nur um einen vorbereitenden Beschluss handeln könne bei der folgenden Abstimmung. Dieser wurde einstimmig von allen Fraktionsmitgliedern angenommen.

Sonstiges

Bürgermeister Lenze nahm Stellung zum Schlussbericht der Prüfung „Haushaltsstruktur 2021 – kleine Gemeinden“. Erneut hinterfragte er die Sinnhaftigkeit des Berichts, weise dieser doch viele Fehler auf und zeige nicht den aktuellen Stand in Berkatal. Die Parlamentsmitglieder beschlossen einstimmig, dass Lenzes Stellungnahme weitergeleitet und Empfehlungen aus dem Bericht dem Haupt- und Finanzausschuss vorgelegt werden.

Im Bericht des Gemeindevorstands informierte Lenze dann unter anderem darüber, dass die Untere Naturschutzbehörde Bedenken gegen den Standort de stationären Mobilfunkmastes in Hitzerode geäußert habe. Des Weiteren warte man auf eine Rückmeldung des Denkmalschutzes bezüglich der Errichtung einer Packstation auf dem Grundstück der Gemeindeverwaltung. Für die Änderung der Zufahrt zum Feuerwehrhaus Frankenhain sei ein Auftrag in Höhe von rund 8.500 Euro beschlossen worden. Beim Glasfaserausbau in der Gemeinde ginge es ebenfalls voran: „Eine nicht verpflichtende Erklärung gegenüber der Gesellschaft „Unsere Grüne Glasfaser (UGG) kann nun unterzeichnet werden“, so Lenze. Bei den Jahresabschlussarbeiten durch einen Wirtschafts- und Steuerberater stünde man kurz vor der Ziellinie. Das hätte dieser am 24. November mitgeteilt. (Theresa Lippe)

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