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Künftig gemeinsame Bereichsfeuerwehr Altenburschla und Heldra

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Von: Theresa Lippe

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Blick auf die Kernstadt: Dort und in zunächst zwei weiteren Ortsteilen werden Haltestellen barrierefrei.
Blick auf die Kernstadt: Dort und in zunächst zwei weiteren Ortsteilen werden Haltestellen barrierefrei. © Theresa lippe

Die Feuerwehrstandorte Altenburschla und Heldra werden zusammengelegt, auf der Mitte soll ein neues gemeinsam genutztes Gerätehaus entstehen.

Wanfried – Am Freitagabend war es so weit: Zum ersten Mal wurde die Stadtverordnetenversammlung in Wanfried live im Internet übertragen. Um die 100 Interessierten verfolgten den Livestream auf der Videoplattform Youtube, womit die Zuschauerzahl vor Ort um knapp ein Zehnfaches überboten wurde. Das wurde besprochen:

Kindertagesstätten

Es wird teuer: Der Kirchenkreis Werra-Meißner hat der Gemeinde die Wirtschaftspläne für die drei Wanfrieder Kitas vorgelegt. Auch die Krippengruppe, die im DGH Altenburschla entstehen soll, wird nun auch in diesem Plan berücksichtig. „Das wird erneut zu deutlichen Mehrkosten führen“, erklärt Gebhard. Die Aufnahme in den Haushalt wurde mit einer Gegenstimme aus der FWG angenommen.

Feuerwehr

„Wir bilden eine Bereichsfeuerwehr für die Feuerwehstandorte Altenburschla und Heldra. In der Mitte – im Bahnhof Großburschla“, verkündet Gebhard die Vorlage des Magistrats zur Zukunft des Brandschutzes in Wanfried. Beschlossen wurde die Errichtung eines neuen Feuerwehrhauses am Standort Bahnhof Großburschla, die notwendige Grundstückssicherung, Initialisierung einer Bauplanung und der Erstellung eines Planentwurfs sowie die Anpassung des Bedarfs- und Entwicklungsplans.

Barrierefreier Ausbau

Gebhard: „Mindestens eine Bushaltestelle soll beidseitig in allen Ortsteilen barrierefrei ausgebaut werden.“ Begonnen wird in Heldra, Altenburschla und der Kernstadt, da dort aktuell eine höhere Taktung vorliegt. Das Ausschreibungsergebnis zeige, dass der Ausbau dieser drei Haltestellen über 300 000 Euro kosten werde. „Dafür müssen wir entsprechende Mittel bereitstellen, weil diese ursprünglich nicht auskömmlich eingeplant waren“, so der Bürgermeister. 60 bis 70 Prozent der Kosten sollen aber durch Fördermittel finanziert werden. Der Antrag zur entsprechenden Mittelumschichtung im Haushalt wurde einstimmig angenommen. (Theresa Lippe)

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