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Bis Ende 2022 sollen alle 35 Schulstandorte im Werra-Meißner-Kreis schnelles Internet haben

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Von: Stefanie Salzmann

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Nicole Rathgeber, Landrätin des Werra-Meißner-Kreises, mit einem Glasfaserkabel, das aktuell am Heuberg in Eschwege von der Telekom verlegt wird, um die Geschwister-Scholl-Schule mit schnellem Internet zu versorgen.
Nicole Rathgeber, Landrätin des Werra-Meißner-Kreises, mit einem Glasfaserkabel, das aktuell am Heuberg in Eschwege von der Telekom verlegt wird, um die Geschwister-Scholl-Schule mit schnellem Internet zu versorgen. © Stefanie Salzmann

Bis Ende 2022 sollen alle 35 Schulstandorte im Werra-Meißner-Kreis schnelles Internet haben. Die Deutsche Telekom bindet jetzt die noch nicht versorgten 21 Schulen im Werra-Meißner-Kreis ans Glasfasernetz an.

Werra-Meißner – Weitere 21 Schulstandorte im Werra-Meißner-Kreis sollen bis Ende des Jahres an das Glasfasernetz angeschlossen werden und damit Zugang zu schnellem Internet erhalten. Damit sind dann laut Roland Lentz, Fachbereichsleiter für Bildung und Kreisentwicklung im Werra-Meißner-Kreis alle 35 Schulstandorte des Kreises bis Ende 2022 mit Breitband versorgt.

Den Anfang macht die Deutsche Telekom jetzt bei der Geschwister-Scholl-Schule in Eschwege. Verlegen wird die Telekom für den Anschluss der 21 Schulen rund zwölf Kilometer Glasfaserkabel von den jeweiligen Netzverteilern bis in die Gebäude und zu den Endgeräten wie Computer und Tablets etc. „Das ist wichtig, wenn wir jetzt den Digitalpakt Schule umsetzen“, sagte Landrätin Nicole Rathgeber. „Für eventuelles Homeschooling, aber auch den Up- und Download digitaler Inhalte brauchen wir ausreichend Datenvolumen“, sagt Lentz. „Das ist eine wichtige Investition in die Zukunft.“

Maximale Bandbreite möglich

Und ausreichend Datenvolumen will die Telekom auch liefern. „Über diese Kabel können wird jede gewünschte Bandbreite schicken“, so Telekom-Bauleiter Michael Noll, je nachdem, was gewünscht werde. „Alles andere würde auch nur zu Unzufriedenheit führen“, so Stefan Wilke, Regionalleiter der Telekom für Nordhessen.

Kreis investiert 1,2 Millionen Euro

Das Land Hessen finanziert den Ausbau der digitalen Bildungsinfrastruktur bis 2024 landesweit mit rund einer halben Milliarde Euro, 372 Millionen stammen davon vom Bund. Der Werra-Meißner-Kreis investiert in den Anschluss der noch nicht mit Breitband versorgten 21 Schulstandorte insgesamt 1,2 Millionen Euro – knapp 60 000 Euro pro Standort. Die anderen 14 Bildungsstandorte im Werra-Meißner-Kreis wurden bereits durch Breitband Nordhessen versorgt.

Eine Kostenexplosion sei beim jetzt begonnenen Glasfaserausbau für die Schulen im Kreis nicht zu befürchten. „Wir haben uns auf einen Festpreis geeinigt, der auch nicht infrage gestellt wird“, so Wilke. (Stefanie Salzmann)

Diese Schulen im Kreis erhalten 2022 noch schnelles Internet:

Meinhard-Grundschule Grebendorf, Kleeblattschule und Paul-Moor-Schule Wehretal, Friedrich-Wilhelm-Schule, Struthschule, Brüder-Grimm-Schule, Humboldt-Schule, Anne-Frank-Schule, Berufliche Schulen, Oberstufengymnasium, Geschwister-Scholl-Schule, Pestalozzi-Schule (alle Eschwege), Freiherr-von-Stein-Schule Hessisch Lichtenau, die Grundschulen in Hessisch Lichtenau und Fürstenhagen, Gertenbach, Witzenhausen und Bad Sooden-Allendorf, die Rhenanus-Schule in Bad Sooden-Allendorf und die Beruflichen Schulen Witzenhausen.

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