Gleiche Chancen bei der Gesundheit

Werra-Meißner-Kreis baut Steuerungsstrukturen für Gesundheitsförderung auf

Gesundes Essen aus dem Garten: Der Werra-Meißner-Kreis will die Gesundheit der Bürger im Kreis fördern.
+
Gesundes Essen aus dem Garten: Der Werra-Meißner-Kreis will die Gesundheit der Bürger im Kreis fördern.

Wie kann der Werra-Meißner-Kreis die hier lebenden Menschen dabei unterstützen, ihre Gesundheit zu erhalten oder wiederzuerlangen?

Das hat sich der Landkreis gefragt und im GKV-Bündnis für Gesundheit (siehe Hintergrund) einen Partner für sein Vorhaben gefunden.

Für die nächsten drei bis fünf Jahre, sagt Kreissprecherin Sylvia Weinert, wird der Landkreis vom GKV-Bündnis mit einem kommunalen Förderprogramm unterstützt. So könne nun die kommunale Gesundheitsförderung und Prävention systematisch weiterentwickelt, gestärkt und dauerhaft etabliert werden.

Angesiedelt ist das Projekt, dessen Ziel die gesundheitliche Chancengleichheit ist, im Fachbereich Gesundheit. In einem ersten Schritt haben die Mitarbeiter der Koordinierungsstelle Gesundheitsförderung und Prävention eine Online-Befragung durchgeführt, um einen Überblick über den Status quo zu erhalten, berichtet die Kreissprecherin.

Allen Altersgruppen gerecht werden

Dazu haben bereits etwa 100 Akteure aus Gesundheitseinrichtungen sowie aus Organisationen und Vereinen Antworten geliefert.

Nun habe die Koordinierungsstelle nicht nur einen Überblick über bestehende Angebote, sondern auch über die Lücken. Auskunft bekamen die Mitarbeiter auch darüber, wie Gesundheitsförderung und Prävention in den verschiedenen Arbeitsumfeldern verankert sind, so Weinert, und dass dies bei den meisten einen hohen Stellenwert einnehme.

Die Ergebnisse der Befragung würden nun als Grundlage für den nächsten Schritt genutzt, in dem die Akteure stärker vernetzt werden sollen. Engere Zusammenarbeit, die den Menschen im Kreis Gesundheit und Wohlbefinden bringen, ist das Ziel, erklärt Weinert. „Um allen Altersgruppen gerecht zu werden, wurden Arbeitskreise gebildet.“

Bürger können sich aktiv in den Prozess einbringen

Diese fanden und finden im vergangenen und aktuellen Monat online als Videokonferenz statt. Um nicht am Bedarf der Menschen vorbeizuplanen, ruft Weinert auch zu Teilnahme auf: „Die Bürgerinnen und Bürger des Landkreises können sich aktiv in diesen Prozess einbringen.“

Das wünscht sich auch Anja Fett, Koordinatorin des GKV-Projektes. „Da wir von gleichen Chancen sprechen, möchten wir besonders Menschen, die herausfordernde Lebenssituationen meistern oder gesundheitliche Risiken haben, einladen, in den Arbeitskreisen dabei zu sein und mitzuwirken.“

Kontakt: Anja Fett, E-Mail: anja.fett@werra-meissner-kreis.de, Tel.: 0 56 51/30 22 53 13, Post: Werra-Meißner-Kreis, Fachbereich Gesundheit, Veterinärwesen und Verbraucherschutz, Gesundheitsförderung und Prävention, Luisenstr. 23 c, 37269 Eschwege. (mai)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.