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Fast 2.000 Euro Schaden: Whatsapp-Betrug

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Von: Theresa Lippe

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Gibt sich bei WhatsApp jemand als Familienmitglied aus und behauptet, eine neue Nummer zu haben, ist höchste Vorsicht geboten.
Gibt sich bei WhatsApp jemand als Familienmitglied aus und behauptet, eine neue Nummer zu haben, ist höchste Vorsicht geboten. © Zacharie Scheurer

Erneut ist es im Werra-Meißner-Kreis zu einem Fall des sogenannten Whatsapp-Betrugs gekommen.

Großalmerode - Laut Polizei ist dieses Mal eine Frau (59) aus Großalmerode betroffen. Sie erhielt am Sonntag eine Textnachricht, in der sich die Absenderin als ihre Tochter ausgab. Die „Tochter“ gab an, dass ihr Handy in die Toilette gefallen sei und sie nun kein Onlinebanking durchführen könne, wodurch ein finanzieller Engpass bestünde. Sie bat um eine Überweisung von etwa 1900 Euro, die auch von der 59-Jährigen getätigt wurde.  

  Tipps der Polizei:

Sollten Sie von einer unbekannten Nummer kontaktiert werden, speichern Sie die Nummer nicht automatisch ab.

Fragen Sie bei den Ihnen bekannten Personen (Tochter/ Sohn) unter der alten bekannten Nummer nach.

Wenn Sie niemanden erreichen: Fragen Sie den Absender nach Dingen, die nur der echte Sohn/die echte Tochter wissen können. Zum Beispiel: Wie hieß unser erster Hund?

Seien Sie bei Forderungen nach Geldüberweisungen über WhatsApp und andere Messengerdienste äußerst misstrauisch..

Falls Sie nach einer Aufforderung bereits Geld überwiesen haben, nehmen Sie sofort Kontakt zu Ihrer Bank auf und veranlassen Sie eine Rücküberweisung.

Erst vorigen Monat kam es zu mehreren Fällen von Whatsapp-Betrug in Eschwege. Dabei überwiesen die Geschädigten insgesamt über 3.000 Tausend Euro an den Betrüger. tli

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