Schlachtung erst ab sechstem Monat 

400-mal Mäh zu Ostern: Erstes Lämmchen auf Gut Giesenhagen kam im März

Im Stall von Gut Giesenhagen: Die Lämmer ruhen sich aus. Eines von ihnen (links) ist erst wenige Stunden alt und passt gerade mal auf zwei Hände.

Wer in diesen Tagen den Stall von Gut Giesenhagen bei Großalmerode  betritt, denkt im ersten Moment, es schreien Babys im Chor. Allerdings handelt es sich dabei um rund 400 kuschelige Babys, genauer gesagt Osterlämmer.

Inhaber Burkhard Ernst hat seit einigen Wochen bereits alle Hände voll zu tun. Das erste Lamm kam am 22. März, danach ging es Schlag auf Schlag. „Wenn die Osterzeit vorbei ist und die meisten Geburten reibungslos verlaufen sind, bin ich schon immer sehr erleichtert“, sagt der Landwirt. Mittlerweile sind nur noch etwa 30 Mutterschafe trächtig.

„Häufig klappt alles von selbst, aber wenn das Lamm verkehrt im Mutterleib liegt oder sich nicht selbst von der Fruchtblase befreien kann, müssen wir helfen“, erklärt Ernst. Dass manche Tiere sterben, gehöre dazu. „Aber traurig bin ich natürlich jedes Mal.“ Freizeit und Faulenzen? Das ist für den Landwirt und seine Familie eine Seltenheit. Schließlich leben auf Gut Giesenhagen nicht nur Coburger Fuchsschafe und Rhönschafe, sondern unter anderem auch Hunde, Wasserbüffel und Gänse. „Wenn ein Tier versorgt werden will, kann niemand sagen: Ich habe jetzt aber Feierabend“, so Ernst.

Der Verkauf von Lammfleisch gehört zum Geschäft. Geschlachtet werden die Lämmer allerdings erst im Alter von etwa sechs Monaten. „Die Lämmchen, die jetzt geboren werden, betrifft das also noch nicht“, erklärt Ernst mit einem Augenzwinkern und fügt hinzu: „So süß und klein bleiben sie aber sowieso nur vier Wochen.“ Danach werden sie ganz schnell groß.

Auf Gut Giesenhagen toben 400 Osterlämmer 

Lämmchen, Lämmer, Schafe, Gut Giesenhagen, Burkhard Ernst, Ostern, Osterlamm, Foto: Daria Neu
 © Daria Neu
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