Service für E-Autos

Ab sofort elektrisches Aufladen auf großem Parkplatz in Großalmerode

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Weihten die Ladesäule ein: Bürgermeister Finn Thomsen (von links), Dr. Olaf Hornfeck (Städtische Werke Kassel), Roland Heibert und Günter Raabe (beide Stadtwerke Großalmerode).

Auf dem großen Parkplatz in Großalmerode an der Berliner Straße gibt es jetzt die erste öffentliche Ladesäule der Stadt für Elektroautos.

Sie wurde am Donnerstag eingeweiht und dient vor allem dem Durchgangsverkehr, erklärte Bürgermeister Finn Thomsen – also denjenigen, die in Großalmerode einkaufen, essen gehen oder eine Pause machen.

„Es gibt zwei Ladepunkte, die eine Ladeleistung von bis zu 22 Kilowatt aufbringen“, so Roland Heibert, Geschäftsführer der Stadtwerke Großalmerode. Man braucht eine Ladekarte der Stadtwerke-Union Nordhessen (SUN) – diese ist bei den Stadtwerken Großalmerode erhältlich. Dann kann man sich einloggen und den Akku aufladen.

„Nach drei bis vier Stunden ist das Auto voll aufgeladen, vorausgesetzt es war vorher komplett leer“, so Heibert. E-Autos können während des Ladevorgangs kostenfrei parken. Mit der neuen Ladesäule wird die Infrastruktur der Stadt gestärkt, erklärte Dr. Olaf Hornfeck (Städtische Werke Kassel). Die Stromkosten werden über die Ladekarte abgerechnet – derzeit gibt es noch eine Flatrate, ab Ende des Jahres sind die Kosten verbrauchsabhängig. „Im Notfall kann man auch E-Bikes an der Säule laden“, sagte Heibert.

Standorte von Ladesäulen verzeichnet eine Übersicht der Bundesnetzagentur, sagt Günter Raabe, Büroleiter und Geschäftsführer der Stadtwerke. Der Aufbau der Säule in Großalmerode hat etwa eine Woche gedauert, sie kostet 10 000 Euro und wurde von der Bundesregierung gefördert. Es gibt sie auch in klein für zu Hause, als sogenannte Wallbox. Die Kosten dafür liegen laut Heibert bei 500 bis 600 Euro – es komme auch darauf an, ob ausreichend Kabel verlegt seien.

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