„Almerode Live“ geht weiter

Sendungen als Vorbereitung auf das Heimatfest von Großalmerode waren ein Erfolg

Ali Felsberg (links) und Martin Jilg von „Almerode Live“ vor dem Panorama von Großalmerode.
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Die Liveveranstaltungen waren ein Erfolg und schon planen Ali Felsberg (links) und Martin Jilg von „Almerode Live“ weitere Aktionen als Vorbereitung auf das Heimatfest 2021.

Großalmerode – Was als Trostpflaster für das verschobene Heimatfest begann, geht weiter: Für die Zeit bis zur Feier soll es weitere Aktionen von „Almerode Live“ geben, verraten die Organisatoren Martin Jilg und Ali Felsberg.

Das fünfköpfige Team, zu dem auch Denis Schaal, Kevin Peter und Vincent Koch gehören, will weiterhin die Vorfreude auf das Heimatfest fördern und dafür das Zusammengehörigkeitsgefühl unter den Bewohnern der Ortsteile stärken. Dafür planen sie zum Beispiel besondere Blickfänge: Sie wollen Schilder mit LED-Beleuchtung herstellen, mit Motiven aus den Ortsteilen als Schattenbild in der Größe 80 Mal 20 Zentimeter.

Die bisherigen Live-Veranstaltungen im Internet zum Heimatfest (HNA berichtete) sind sehr gut angenommen worden. „Ich hatte vielleicht mit 50 eingeschalteten Geräte bei einer Veranstaltung gerechnet, doch das es dann bis zu 200 Geräte wurden, hätte ich nicht gedacht“, freut sich Martin Jilg. Allein bei der Auftaktveranstaltung, wo sich Almeröder virtuell zuprosten sollten, haben sich 41 Gruppen beteiligt. Die kreativsten Zusendungen belohnten sie mit CDs oder Ansteckern.

Das größte Problem bei der Organisation war das Finden einer geeigneten Räumlichkeit. Diese Frage konnten sie erst eine Woche vorher klären, da waren die Einladungen zur Veranstaltung bereits raus.

Zum Ende der Livestreams verrieten die Almeröder dann auch ihren Zuschauern, wo sie ihr Studio aufgebaut hatten: in den Räumlichkeiten des Missionswerks Frohe Botschaft.

„Was wir an Unterstützung erfahren haben, ist einfach überwältigend“, sagt Jilg. So haben sie nicht nur viel positive Resonanz für die Ausstrahlung bekommen, sondern auch bei den Vorbereitungen sei ihnen viel Unterstützung angeboten worden, wofür sie sehr dankbar sind. „Wenns ums Heimatfest geht, sind sie alle da und zeigen sich solidarisch“, freut sich Felsberg.

„Es war eine geniale Sache“, zieht der ehemalige Tonkönig Ali Felsberg Bilanz. „Ich war schon ein bisschen traurig, als wir Sonntag die Technik wieder abbauen mussten“, stimmt Martin Jilg zu. Die Fünf haben „Almerode Live“ privat organisiert. „Wir sind einfach Jungs, die Spaß daran haben“, meint Felsberg. Das kam gut an, auch in Witzenhausen, wo die Organisatoren der digitalen Kesperkirmes Interesse an einer Zusammenarbeit zeigen, berichtet Jilg.

Auch die Künstler waren bei den Aufzeichnungen von „Almerode Live“ mit Begeisterung dabei. „Die El Trinkos haben sich gefreut, dass sie endlich wieder auftreten konnten“, sagt Jilg. „Sie haben sogar privat noch einen kleinen Auftritt verlost.“ Im Anschluss hätten sie dann in Rommerode noch ein Ständchen gespielt.

Zum Heimatfest im nächsten Jahr wollen die Jungs von „Almerode Live“ sich auch mit einer Aktion beteiligen. Was genau es sein wird, steht aber noch nicht fest. Sicher ist jedoch, dass sie nicht live aus dem Festzelt übertragen wollen, denn da sollen die Besucher hingehen. Stattdessen gehen die Überlegungen in Richtung eines Vorprogramms.

Zusätzlich haben sie als Vorbereitung auf das Heimatfest mit der Planung einer besonderen Aktion für Pfingsten begonnen: Dann wollen sie über 24 Stunden einen Spendenmarathon für ein regionales Projekt veranstalten. Dazu soll es auch eine öffentliche Veranstaltung geben.

Von Evelyn Paul

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