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Mitglieder des Medien- und Kulturnetzwerks hoffen auf Unterstützer

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Von: Evelyn Paul

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Sie haben das Medien- und Kulturnetzwerk gegründet: Max Banze (von links), Michael Friedrich , Kevin Peter, Finn Thomsen, Martin Jilg , Michael Söder, Denis Schaal, Frank Faßhauer und Christian Koch.
Sie haben das Medien- und Kulturnetzwerk gegründet: Max Banze (von links), Michael Friedrich , Kevin Peter, Finn Thomsen, Martin Jilg , Michael Söder, Denis Schaal, Frank Faßhauer und Christian Koch. © Medien-und Kulturnetzwerk/nh

Großalmerode – Silvesterfeiern, Ersatzprogramm zum Heimatfest, Übertragung von Karnevalsfeiern, Kirchenbeleuchtung, Öffentlichkeitsarbeit der Feuerwehr und eine Sendung zum Tag des europäischen Notrufes die Aufgaben von Almerode Live sind über die Jahre hinweg vielfältig geworden.

Deswegen haben sich die Großalmeröder entschieden, einen eigenen Verein zu gründen: Medien- und Kulturnetzwerk e.V. ist nun der offizielle Name, wie der neue Vereinsvorsitzende Martin Jilg berichtet.

Ürsprünglich war Almerode Live aus der Radioübertragung zum Heimatfest 2015 heraus entstanden. Durch die Corona-Pandemie hatten die Almeröder mit dem Händchen für Veranstaltungstechnik dann den Plan, einen Livestream zum ausgefallenen Heimatfest zu organisieren – der begeistert von den Großalmerödern aufgenommen wurde. Danach nahmen die Projekte rasch zu.

Für ihre Vereinsarbeit haben die Almeröder drei Standbeine ausgemacht. Ein Standbein des neuen Vereins ist und bleibt das Projekt Almerode Live mit seinen Livesendungen zu verschiedenen Feiern. Als zweites Standbein wollen die Vereinsmitglieder andere kulturelle und soziale Projekte unterstützen, wie sie es zum Beispiel kürzlich bei den Fürstenhagener Karnevalisten getan haben. Als dritten Schwerpunkt sehen sie weiterhin auch die Öffentlichkeitsarbeit für die Großalmeröder Feuerwehr als ihre Aufgabe an.

Bisher hatten sie viele Aktivitäten über den Feuerwehrverein laufen lassen. „Da der Verein aber natürlich nicht in seiner Satzung stehen hat, dass wir Medienprojekte durchführen, hat sich immer mehr gezeigt, dass wir eine Lösung brauchen“, erklärt Jilg. Mit einem eigenen Verein sind sie nun in ihrer Verwaltung eigenständig. Auch Spenden können so direkt angenommen werden.

Ganz klar haben die Alme-röder in ihrer Satzung formuliert, dass der Verein nicht für kommerzielle Zwecke tätig sein wird. „Wir wollen kein Dienstleister sein“, sagt Martin Jilg. Stattdessen wollen sich die Techniker selbst auch kreativ in Veranstaltungen mit einbringen und andere Vereine bei ihren Projekten unterstützen. „Da wir auch einige Vereinsmitglieder haben, die in Parteien aktiv sind, haben wir auch in der Satzung verankert, dass wir überparteilich sein wollen“, sagt Jilg.

Neun Personen haben den Verein Medien- und Kulturnetzwerk gegründet, neue Mitglieder sind sehr willkommen. „Wir nehmen jeden auf, der den Verein aktiv oder passiv unterstützen möchte.“ Auch ohne technische Vorkenntnisse sind aktive Mitglieder willkommen. Sie werden bei Interesse in die Grundlagen der Veranstaltungstechnik eingeführt.

Zudem gibt es Überlegungen, eine Kooperation mit der Schule zu starten für eine AG über Veranstaltungstechnik.

Als Mitglied zahlt man mindestens 15 Euro Jahresbeitrag, kann sich aber auch dazu entscheiden, mehr zu geben.

Infos und Beitrittsformulare gibt es auf der Homepage des Medien- und Kulturnetzwerkes.

Von Evelyn Ludolph

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