Bargeldversorgung gesichert

Schließung der VR-Bank-Filiale in Großalmerode war Thema bei Versammlung

Bei der Bürgerversammlung in Großalmerode warf die geplante Schließung der VR-Bank-Filiale in zwei Jahren die meisten Fragen auf.
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Bei der Bürgerversammlung in Großalmerode warf die geplante Schließung der VR-Bank-Filiale in zwei Jahren die meisten Fragen auf.

Bei einer Bürgerversammlung in Großalmerode war die Schließung der VR-Bank-Filiale Thema.

Großalmerode – Welche Neuigkeiten gibt es zur geplanten Schließung der VR-Bank-Filiale in Großalmerode und wie gehen die Sanierungsarbeiten am Panoramabad voran? Um den Großalmerödern die Möglichkeit zu geben, sich zu informieren und Fragen zu stellen, gab es am Donnerstagabend im großen Rathaussaal eine Bürgerversammlung.

Als Gast war Uwe Linnenkohl, Vorstandsmitglied der VR-Bank Mitte und für Groß-almerode zuständig, zur Versammlung gekommen. Er erläuterte die Gründe der geplanten Schließung zum 30. September 2023 und wie es danach sowohl für Privatkunden, als auch Firmenkunden weitergehen wird. Im Vorfeld sei es mehrfach dazu gekommen, dass Kunden nach Bekanntgabe der Schließungspläne Mitarbeiter beschimpft hätten, berichteten Bürgermeister Finn Thomsen und Uwe Linnenkohl.

Er sei schockiert über diese ersten Reaktionen gewesen, dadurch sei aber auch deutlich geworden, dass das Thema die Menschen in Großalmerode stark bewegen würde. „Die Verantwortung trage ich zusammen mit meinen Kollegen“, stellte Linnenkohl klar, die Mitarbeiter hätten den Entschluss auch nur mitgeteilt bekommen. Die Entscheidung, die Filiale zu schließen, sei Mitte 2020 bei der Betrachtung aller Filialen im Kreis gefallen. Der Hauptgrund für die Schließung, erklärte Linnenkohl, sei die stark zurückgegangene Frequentierung der Filiale. Im Durchschnitt würden nicht mal zwei Kunden pro Stunde die Filiale besuchen. Im Vergleich: In Witzenhausen sind es 17.

Man habe sich die Entscheidung nicht leicht gemacht, versicherte Linnenkohl, der außerdem versprach, dass die Bargeldversorgung der Großalmeröder auch weiterhin sichergestellt sein werde. Pläne dazu seien in Arbeit.

Weiterhin ging es um die Sanierung des Panoramabads in Großalmerode. Finn Thomsen erläuterte noch einmal, wie sich die Kosten zusammen setzen, mit welchen Fördermitteln zu rechnen sei und wie der geplante zeitliche Ablauf der Arbeiten aussieht: Mit den Ausschreibungen soll im April des kommenden Jahres begonnen werden, wenn die Förderanträge bewilligt sind. Baubeginn soll dann im Juni sein und mit der Neueröffnung sei zur Saisonmitte 2023 zu rechnen.

Auch die Städtebauförderung und das Dorfentwicklungsprogramm wurden angesprochen. Fragen dazu gab es von den 30 Besuchern der Bürgerversammlung nicht. Die sollen laut Stadtverordnetenvorsteher Frank Anacker jährlich stattfinden. Bürger hätten im Vorfeld die Möglichkeit, Themenvorschläge einzubringen. (hbk)

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