Geländelauf

Großalmeröder Big-Drill-Run ist nichts für Weicheier

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Im Gelände unterwegs: Nicht weniger als 15 Hindernisse galt es für die Teilnehmer des Big-Drill-Runs am Samstag am Großalmeröder Stadtteil Epterode zu bewältigen.

Epterode. Beim ersten Big-Drill-Run am Rande des Großalmeröder Stadtteils Epterode loteten am Samstag mehr als 60 Teilnehmer ihre Grenzen aus.

Bei dem Gelände- und Hindernislauf ging es darum, den zwischen Epterode und Rommerode gelegenen und von den Organisatoren bestens präparierten Parcours – es standen Strecken von 6500 Metern und 13 Kilometern zur Auswahl – so schnell wie möglich zu bewältigen.

15 Hindernisse machten dieses Unterfangen zu einer echten Tortur. Unter anderem musste eine Strohpyramide überquert, Holzhindernisse überwunden, Autoreifen geschleppt, unter flachen Hindernissen hindurchgerobbt und steile Abhänge hinauf- oder hinabgelaufen und ein Wasserbecken durchquert werden – auf welche Art auch immer.

Dieses Konzept hat in Deutschland in den vergangenen Jahren schon bei zahlreichen ähnlichen Veranstaltungen die Massen angelockt und Sportler jeden Alters begeistert. 

Dass die Teilnehmerzahl in Epterode am Samstag trotz der perfekten äußeren Bedingungen eher überschaubar blieb – und das, obwohl zusätzlich auch ein Lauf für Hundebesitzer und ihre Vierbeiner angeboten wurde –, hatte laut Organisator Gerhard Toby einen einfachen Grund: „Wir haben uns erst vor zwei Monaten entschieden, den Big-Drill-Run zu veranstalten und sind daher viel zu spät in die Werbung eingestiegen.“ 

Spaß dabei: Schon beim zweiten Hindernis holten sich diese gut gelaunten Teilnehmerinnen mächtig nasse Füße.

Einerseits sei die geringe Teilnehmerzahl angesichts des großen Aufwands zwar etwas bedauerlich. „Andererseits bin ich aber auch froh, dass wir heute noch nicht gleich überrannt wurden“, meinte Toby. „So konnten wir Erfahrungen sammeln und wissen jetzt, was wir beim nächsten Mal noch besser machen müssen.“

Was die Stimmung unter den Teilnehmern anging, habe schon jetzt alles gestimmt. „Die Veranstaltung ist gut angekommen und wir haben viel Lob bekommen“, freute sich der Veranstalter. Tobys Dank ging an die vielen freiwilligen Helfer von der Turngemeinde Großalmerode und anderen Großalmeröder Vereinen sowie an die Stadt, „ohne deren Unterstützung wir das alles gar nicht geschafft hätten“.

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