Seit 18. Lebensjahr bei der Feuerwehr

Dirk Junker ist als Stadtbrandinspektor offiziell im Amt

Der neue Chef der Brandschützer in Großalmerode ist nun offiziell im Amt: Unser Bild zeigt Vorgänger Karl Studenroth (von links), Stellvertreter Marcel Dann, Stadtbrandinspektor Dirk Junker und Bürgermeister Andreas Nickel vorm Feuerwehr-Stützpunkt. Foto: Ulbrich

Großalmerode. Mit der offiziellen Ernennung von Dirk Junker zum neuen Stadtbrandinspektor (SBI) für Großalmerode endete auch die 15-jährige Ära von Vorgänger Karl Studenroth.

Er schied aus Altersgründen aus. Mit dem 51-Jährigen Junker übernimmt jemand das Amt des Chefs von derzeit 156 aktiven Brandschützern, der sein Handwerk versteht.

Schließlich ist Junker bis auf eine kurze zweijährige Unterbrechung seit seinem 18. Lebensjahr bei der Feuerwehr aktiv, begonnen hatte sein Engagement durch den damaligen Ersatzdienst. Doch aus der seinerzeit „besseren Lösung“ gegenüber der Zeit bei der Bundeswehr wurde schnell eine Leidenschaft, sagt der Großalmeröder über seine Anfänge. Schnell hatte er im wahrsten Sinne Feuer gefangen, wurde Jugendwart und übernahm weitere Funktionen bei den Brandschützern.

Hauptmotivation des Software-Entwicklers war und ist „der Bevölkerung zu helfen, zumal man auch einiges zurückbekomme in Form von Dankbarkeit und direkt sieht, was sein Einsatz bewirkt,“ sagt Junker. Da war es fast logisch, dass nach seiner langjährigen Tätigkeit als Stellvertreter nun der Aufstieg zum Stadtbrandinspektor folgte.

Des Weiteren habe er in den bisherigen Funktionen durchaus gezeigt, dass er Herausforderungen nicht scheue und in der Lage ist, Verantwortung zu tragen. Dabei spielt seine Ehefrau allerdings auch eine wichtige Rolle, ist sie schließlich diejenige, die ihrem Mann durch viel Verständnis unterstützt und den Rücken freihält, damit Junker sich den zeitaufwändigem Ehrenamt widmen kann.

Den Vorsitz des Uganda-Teams Witzenhausen musste er aber nach seiner Wahl zum SBI dennoch schweren Herzens aufgeben. Ein Umstand, den Bürgermeister Nickel hingegen nicht negativ sehen dürfte, weiß der Rathauschef doch ganz genau, dass die verantwortungsvolle Position des ersten Brandschützers bei Junker in guten Händen ist, wie er sagte. Nickel dankte dem Vorgänger Studenroth für seine geleistete Arbeit und auch, dass er für eine Nachfolge gesorgt habe. Parallel ernannte Nickel den Wehrführer aus Rommerode, Marcel Dann, zum stellvertretenden Stadtbrandinspektor und überreichte den Männern an der Spitze der Großalmeröder Brandschützer die Urkunden.

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