Vor vier Wochen hatte es erst gebrannt

Wieder Feuer in Spänebunker im Sägewerk Großalmerode

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Feuerwehr im Einsatz: Genau vier Wochen nach dem Großbrand in einem Sägewerk in Großalmerode brannte es erneut.

Großalmerode. Auf den Tag genau vier Wochen nach dem Großbrand im Sägewerk in Großalmerode steht der Spänebunker wieder in Flammen.

Vier Wochen nach dem verheerenden Großbrand im Sägewerk Marbach im Industriegebiet von Großalmerode ist die Feuerwehr am Freitagvormittag erneut alarmiert worden. Diesmal brannte es allerdings nur noch im schon Mitte September beschädigten Spänebunker.

Aktualisiert um 13.03 Uhr

Ein kleiner Funkenherd hat sich im Laufe der vier Wochen ausgebreitet und nun zu einem Schwelbrand geführt, der sich an die Oberfläche gefressen hatte. Aus einer sich ständig verbreiternden Öffnung schlugen bereits Flammen.

Mit einem Bagger wurde der Bunker daraufhin ausgehoben. Für Montag war von Geschäftsführer Mischa Marbach schon das Abbruchunternehmen bestellt worden, um die Trümmer abzutransportieren. So lange konnte aber mit dem Spänebunker nicht mehr gewartet werden.

Die Feuerwehr – mit fünf Mann unter Leitung von Sven von Drach mit einem Tanklöschfahrzeug im Einsatz -besprühte die per Bagger herausgeholten heißen Späne und Balken gleich mit Wasser ab. So wurde die Gefahr gebannt, dass auch noch das Dach des angrenzenden und unbeschädigt gebliebenen Holzlagers in Flammen aufgeht.

Feuerwehr wieder im Sägewerk im Einsatz

Das Sägewerk hat schon eine Woche nach dem verheerenden Feuer, dem die Produktionshalle zum Opfer gefallen war, den Betrieb wieder aufnehmen können. Wenn auch unter erschwerten Bedingungen könne man mit dem gesamten Personal die Kundenwünsche wieder voll erfüllen, berichtete Mischa Marbach.

Die neue Halle ist nach seinen Angaben bereits in Planung. Wenn es gut laufe, so hofft er, könne man zu Weihnachten das Richtfest feiern und alsbald in den Normalbetrieb zurückkehren. (sff)

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