Festkonzert des Mandolinen- und Gitarrenvereins

Erfolgreich: Sophia und Lorenz Kurylas errangen beim Regionalwettbewerb „Jugend musiziert“ 24 von 25 Punkten. Foto: Demmer

Großalmerode. Zwei ereignisreiche Tage lagen hinter den jungen Zupfmusikern, die sie am Samstagnachmittag zum Festkonzert die Bühne des Großalmeröder Rathaussaals betraten.

Nachdem am Freitag für viele die schriftlichen Prüfungen des Fachverbands Deutscher Zupfmusiker anstanden, wurde am Samstag in drei Kategorien praktisch getestet. Trotz dieser Anstrengung präsentierten die Musiker des Mandolinen- und Gitarrenvereins Wickenrode ein frisches und engagiert vorgetragenes Festkonzert von hohem Niveau.

Einen märchenhaften Start gab es mit dem Kinderzupforchester „Rasselbande“. Mit Zipfelmützen und Tiermasken verkleidet präsentierten die Kinder einen musikalischen Streifzug zu Schneewittchen, den sieben Zwergen und den Bremer Stadtmusikanten. Souverän und taktsicher absolvierten die Jüngsten die schwierige Aufgabe, ein Konzertprogramm zu eröffnen und begeisterten zusätzlich mit kleinen Text- und Gesangseinlagen.

Viele Erfolge

„Wir feiern dieses Festkonzert, da so viele Dinge in den vergangenen sechs Monaten wunderbar verlaufen sind“, betonte Dirigentin Ariane Lorch. So hätten zum Beispiel sieben Vorträge aus dem Orchester den Bundesentscheid „Jugend musiziert“ erreicht. Kostproben des Wettbewerb-Programms gab es von Sarah Schäfer und Jenny Hill, die hochkonzentriert das mit zahlreichen Tempo-Wechseln gespickte japanische Stück „Rail-Road-Song“ von Yasuo Kuwahara präsentierten. Höchstwertungen erhielt auch das smarte Quintett mit Jonas Matt, Martin Dilling, Jan Schmidt, Lennart Jansen und Ole Sörensen für den „Bolero op. 26“ von Raffaele Calace, den die jungen Männer mit sichtlichem Spaß spielten. Mit dem fröhlichen Lied „Munter“ von Fritz Pilsl qualifizierten sich Sophia und Lorenz Kurylas für den Landeswettbewerb, an dem sie krankheitsbedingt nicht teilnehmen konnten. Am Samstag bewiesen sie mit ihrem Vortrag, dass sie auch dort Höchstpunkte erhalten hätten.

Werke von Bruno Szordikowski, Daniel Huschert und Claudio Mandonico gab es im Hauptteil des Konzertes vom Ensemble „Con Favore“ zu hören. Eingespielt und harmonisch zeigte die Gruppe hier die Facetten seines Könnens. Ein besonderes Lob gilt dabei Dirigentin Lorch. Ruhig, mit fast minimalistischen Bewegungen führte sie die Orchester, achtete dabei auf jede Kleinigkeit und sorgte so für perfekte Harmonien. Man hörte, dass viel Übung hinter den so leicht gespielten Stücken steckte.

Von Nicole Demmer

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