Friedhofshalle Laudenbach bietet mehr Platz für Trauernde

Durch Spenden finanziert: Ortsvorsteher Horst Küllmer (Siebter von links), Bürgermeister Andreas Nickel (Fünfter von rechts), Pfarrer Armin Scheerschmidt (Vierter von rechts) und die örtlichen Vereine freuen sich über das neue Eingangsportal an der Laudenbacher Friedhofshalle, das durch Spenden der Sparkasse Werra-Meißner, der Volks-und Raiffeisenbank Werra-Meißner und der Jagdgenossenschaft Laudenbach finanziert wurde. Foto: Neugebauer

Laudenbach. Mit viel Eigenleistung und mithilfe von Spenden haben die Laudenbacher ihre Friedhofshalle funktioneller und schöner gemacht.

Ein neues, etwa dreimal vier Meter großes lichtdurchflutetes Eingangsportal schmückt seit Kurzem die Friedhofshalle im Großalmeröder Stadtteil Laudenbach. Möglich wurde dies durch Spenden der Sparkasse Werra-Meißner, der Volks- und Raiffeisenbank Werra-Meißner und der Laudenbacher Jagdgenossenschaft in Höhe von insgesamt 7500 Euro.

„Die Trauergäste sind nun besser vor Wind und Wetter geschützt, denn sie haben im Winter oftmals gefroren“, sagte Ortsvorsteher Horst Küllmer bei seiner Dankesrede an die Sponsoren anlässlich eines Ortstermins.

Bürgermeister Andreas Nickel würdigte in seiner Rede die Eigenverantwortung und die große Bereitschaft der Laudenbächer, ehrenamtlich etwas für den Ort zu tun. Er erinnerte in diesem Zusammenhang auch an den Einbau der Toilettenanlage und einer Kühlkammer in der nahen Vergangenheit, wo die Vereine ungezählte Stunden ehrenamtliche Arbeit leisteten. Sie kämen nicht nur mit Problemen auf die Stadt zu, sondern hätten auch meistens eine Lösung parat und setzten diese mit ehrenamtlicher Tätigkeit auch gleich um. „Gerne haben wir seinerzeit bei den Umbauten die Materialkosten getragen. Heute bin ich froh, dass die regionalen Banken und die Jagdgenossenschaft für die Stadt in die Bresche springen“, sagte Nickel. Er betonte, dass ohne das Sponsoring kein neues Portal möglich gewesen wäre. Sparkassenbetriebswirt Lars Bathge berichtete, dass die Überlandsparkasse von den Laudenbächern gut angenommen werde und es deshalb auch eine Verpflichtung sei, dem Ort etwas zurückzugeben.

Durch den geschlossenen Eingangsbereich wurde der Trauerraum um etwa 35 Quadratmeter vergrößert und kann bei Bedarf mit weiteren Stühlen oder für weitere Innen-Stehplätze genutzt werden. Pfarrer Armin Scheerschmidt lobte neben der Arbeitsbereitschaft der Bürger auch das Engagement des örtlichen Schreinerbetriebes Frank Hollstein, der die beiden Standkerzenleuchter aus Holz für die Friedhofsverwaltung gespendet hat. Des Weiteren sollte noch ein separater Lautsprecher angeschafft werden, damit bei großen Trauerfeiern auch vor der Friedhofshalle die Predigt verfolgt werden kann. (znb)

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