Geglückter Auftakt

Viele Kunden beim ersten Almeröder Landmarkt des Jahres

Beim „Almeröder Landmarkt“ auf dem Speckplatz in Großalmerode herrschte am 1. Mai reges Treiben.
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Beim „Almeröder Landmarkt“ auf dem Speckplatz in Großalmerode herrschte am 1. Mai reges Treiben.

Der erste Landmarkt des Jahres in Großalmerode war gut besucht.

Großalmerode – Dass der alljährliche Auftakt zum „Almeröder Landmarkt“, der seit dem Start in 2019 stets am ersten Samstag im Mai stattfindet, diesmal auf den 1. Mai fiel, war ganz nach dem Geschmack von Organisator Peter Noll. Der hielt trotz vereinzelter Bedenken an dem Termin fest und sollte recht bekommen: Die ersten Kunden kamen bereits zu Beginn um 9.30 Uhr auf den Speckplatz, zu früh für einige Händler, die ihre Ware zu dem Zeitpunkt noch gar nicht fertig ausgepackt hatten.

Für Noll bestätigte sich damit, dass das Angebot von den Großalmerödern angenommen wird und auch die Terminwahl richtig war. Mit dem Zuspruch, der selten so groß war, erwiesen sich im Vorfeld geäußerte Bedenken, die feiertagsbedingte Schließung der Geschäfte könnte sich nachteilig auf den Besuch auswirken, als unbegründet.

Ein Teil der Besucher hatte sich ganz nach dem Motto „heute bleibt die Küche kalt“ vor Ort versorgt, zudem hatten immer wieder Maiausflügler auf dem Speckplatz Station gemacht. Der Andrang war mitunter so groß, dass sich am Schnellimbiss „IssWas“ eine Warteschlange bildete. Auch wenn ein ständiges Kommen und Gehen zu beobachten war, blieb doch so mancher bei trockenem Wetter und Temperaturen knapp oberhalb der Zehn-Grad-Marke länger vor Ort und nutzte die Gelegenheit, wie bei Markttagen üblich, auch zu einem Schwätzchen. So gab es für die Händler alle Hände voll zu tun, sowohl im Fischladen auf Rädern als auch im Wagen der Landfleischerei Reinhard und an den Ständen des Obst- und Gemüsehofs Pohlmann sowie bei SoLala mit seinen Pflanzen und Setzlingen. Aus der Tonstadt selbst war die gelernte Floristin Claudia Friedrich mit einem reichhaltigen Sortiment an Topfblumen vertreten.

Nach dem gelungenen Auftakt will Peter Noll weiterhin versuchen, den Markt noch attraktiver zu machen. Sein Ziel ist es, die Angebotspalette mit einem Käseverkauf zu erweitern. Bisher sind alle Bemühungen daran gescheitert, dass bei vermeintlichen Interessenten der Samstag bereits geblockt ist.

Der Markt findet in den kommenden Monaten jeden ersten Samstag von 9.30 Uhr bis 14 Uhr statt. Der Verkauf erfolgt bis auf Weiteres unter Beachtung der Corona-Regeln mit Abstand und dem Tragen einer OP- oder FFP2-Maske. (zlr)

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