1. Startseite
  2. Lokales
  3. Witzenhausen
  4. Großalmerode

Großalmeröder Feuerwehr sendet Aufklärungsvideo zum Tag des Notrufs

Erstellt:

Von: Per Schröter

Kommentare

Nur gestellt: Teammitglieder des Medienwerks Werra-Meißner drehten am Samstag einen Film, der am europäischen Tag des Notrufs die Grundlage einer Livesendung der Feuerwehr Großalmerode sein wird.
Nur gestellt: Teammitglieder des Medienwerks Werra-Meißner drehten am Samstag einen Film, der am europäischen Tag des Notrufs die Grundlage einer Livesendung der Feuerwehr Großalmerode sein wird. © Per Schröter

„Wie verhalte ich mich richtig, wenn ich einen Unfall beobachte und es dort Verletzte gibt?“ Diese Frage steht im Mittelpunkt einer Livesendung, die die Feuerwehr Großalmerode.

Großalmerode – Am 11. Februar sendet die Feuerwehr Großalmerode anlässlich des europäischen Tages des Notrufs ausstrahlen wird.

Es ist Samstagvormittag, kurz nach elf Uhr. Auf der Landstraße zwischen Uengsterode und Laudenbach hat sich ein Verkehrsunfall ereignet. Eine Frau hat während der Fahrt auf ihr Handy geschaut, dabei in einer Kurve die Kontrolle über ihr Fahrzeug verloren, ist gegen einen Baum gekracht und hat sich eine schwere Kopfverletzung zugezogen.

Dies ist das glücklicherweise nur nachgestellte Szenario eines Filmes, den die Feuerwehr Großalmerode mit Unterstützung des Medienwerks Werra-Meißner und dem DRK-Kreisverband Witzenhausen am Wochenende vorproduziert hat und der am europäischen Tag des Notrufes die Grundlage einer Livesendung bilden wird.

In dem Film wird unter anderem gezeigt, wie man einen Notruf absetzt und was dann hinter den Kulissen abläuft. Zudem wird demonstriert, was alles zu tun ist, bevor die professionellen Hilfskräfte am Unfallort eintreffen.

„Ziel der Sendung wird es sein, den Zuschauern alle wichtigen Themen rund um das Thema Notruf in Erinnerung zu rufen“, sagt Martin Jilg von der Feuerwehr Großalmerode. Das Leitthema werde dabei die Erste Hilfe sein. „Es werden Themen wie die Herz-Lungen-Wiederbelebung, die stabile Seitenlage, das Überprüfen von Vitalfunktionen und vieles mehr angesprochen und demonstriert“, sagt Jilg. Außerdem werde die Feuerwehr auf verschiedene Gefahren eingehen, die im Haushalt lauern, und dabei einen Fettbrand nachstellen.

Viel Rauch: Das Team hat viel Wert darauf gelegt, die gedrehten Bilder möglichst realistisch wirken zu lassen.
Viel Rauch: Das Team hat viel Wert darauf gelegt, die gedrehten Bilder möglichst realistisch wirken zu lassen. © Per Schröter

„Für die Sendung werden wir in unserem Feuerwehrstandort in Laudenbach ein temporäres Sende-Studio einrichten, hier wird der Moderator durchs Programm führen und Gäste vom Feuerwehrverband, vom Brandschutzamt und vom DRK-Kreisverband begrüßen“, kündigt Martin Jilg an. „Zuschauer haben dabei die Möglichkeit, im Live-Chat Fragen an die Studiogäste zu stellen, die dann direkt beantwortet werden.“

Als einen Höhepunkt kündigt der Initiator den Besuch von Pierre-Enric Steiger an, dem Präsidenten der Björn-Steiger-Stiftung. „Diese Stiftung hat das Rettungswesen in Deutschland maßgeblich vorangetrieben und mit viel Überzeugung und sogar einer Klage gegen die Bundesrepublik Deutschland den Grundstein für den heutigen einheitlichen Notruf 112 gelegt“, sagt Martin Jilg.

„Sogar das Miniatur-Wunderland beteiligt sich an unserer Sendung“, freut sich Jilg. Da die Rettungsgasse ein großes Thema der Spezialsendung sein werde, habe man in Hamburg angefragt und die Erlaubnis bekommen, ein Rettungsgassen-Video vom Miniatur-Wunderland in Hamburg ins Programm einzubauen.

„Darüber hinaus dürfen wir uns auf eine Videobotschaft der beiden Gründer und Geschäftsführer Frederik und Gerrit Braun freuen, die uns für unser Gewinnspiel auch einige Freikarten für das Miniatur-Wunderland zur Verfügung gestellt haben“, so Jilg. Insgesamt würden in der Sendung Sachpreise im Wert von mehr als 700 Euro verlost.

Sendetermin: Die Sendung „Notruf 112“ wird am Freitag, 11. Februar, ab 20 Uhr auf der Homepage notruf112.eu zu sehen sein. (Von Per Schröter)

Auch interessant

Kommentare