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Großalmerode: Heimatfestausschuss und Seniorenrat beschlossen

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Von: Wiebke Huck

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Das Rathaus in Großalmerode: Hier fanden bisher die meisten Sitzungen der Stadtverordneten statt.
Das Rathaus in Großalmerode: Hier fanden bisher die meisten Sitzungen der Stadtverordneten statt. © Thorey, Dagmar

15 000 Euro dürfen in Großalmerode überplanmäßig für die Allgemeine Verwaltung ausgegeben werden. Das haben die Großalmeröder Stadtverordneten in ihrer Sitzung am Freitag in Rommerode beschlossen. Zu diesen Ausgaben zählen laut Bürgermeister Finn Thomsen vor allem Kosten für Gas und Kraftstoff.

Rommerode – „Der Bauhof beispielsweise ist auf seine Fahrzeuge angewiesen, Benzin aber ist deutlich teurer geworden“, so der Bürgermeister. Darum müsse mit höheren Kosten kalkuliert werden. Der Haupt- und Finanzausschuss hatte diesen Punkt bereits beraten und gab seine einstimmige Empfehlung, wie der Ausschussvorsitzende Mischa Marbach verkündete. Das Parlament gab seine Zustimmung einstimmig.

Zum ersten Mal in diesem Jahr trafen sich die Stadtverordneten im Dorfgemeinschaftshaus in Rommerode. Im kommenden Jahr, so Thomsen, sollen die Sitzungen regelmäßig auch in den Ortsteilen und nicht länger nur in Großalmerode stattfinden. Das ist auch in dem kürzlich veröffentlichten Sitzungsplan für das kommende Jahr festgehalten.

Auch der jährlich Controllingbericht war Thema der Sitzung. Finn Thomsen sprach unter anderem vom obersten Ziel der Stadt, Wachstum und Zuzug weiter zu fördern. Eine Umfrage habe ergeben, dass vor allem barrierefreier Wohnraum in Großalmerode noch fehlen würde. Menschen, die Großalmerode in der Vergangenheit verlassen hatten, wurden nach ihren Gründen gefragt. „Niemand hat angegeben, dass bessere Betreuungs- oder Schulangebote der Grund gewesen seien“, so Thomsen. Vor allem familiäre Gründe oder der Beginn eines Studiums seien genannt worden. Ein Großteil der Befragten könne sich laut Ergebnis vorstellen, zu einem späteren Zeitpunkt nach Großalmerode zurückzukehren.

Außerdem beschlossen die Parlamentsmitglieder einstimmig einen Heimatfestausschuss zu bilden, der das Fest zur Feier von 250-Jahren Stadtrechte im Jahr 2025 vorbereiten soll. Eingebunden werden sollen alle Vereine, Ortsvorsteher, die Verwaltung und die Fraktionen. Auch ein Festumzug sei geplant.

Außerdem auf den Weg gebracht wurde die Neuwahl eines Seniorenbeirats, die zweijährige Amtszeit des aktuellen Gremiums endet mit Beginn dieser Woche. Neun Plätze galt es zu vergeben, zum neuen Seniorenbeirat gehören Arne Störmer, Gudrun Fuldan, Peter Noll, Helga Gundlach, Mieczyslaw Maczka und René Schneider (alle aus der Kernstadt) sowie Vera Heckmüller aus Rommerode, Marie-Luise Köhler aus Uengsterode und Gerlinde Künzel aus Epterode.  (hbk)

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