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400 Kilometer mit dem Rad: Großalmeröder fahren von Hamburg nach Hause

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Von: Evelyn Paul

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Für ihre Tour am Samstag hoffen Sven Huppach (links) und Ali Felsberg auf trockenes Wetter. Das Foto zeigt sie bei der Deutschlandtour 2021, als sie nach sechs Stunden Fahrt im Regen erstmals wieder Sonnenschein hatten.
Für ihre Tour am Samstag hoffen Sven Huppach (links) und Ali Felsberg auf trockenes Wetter. Das Foto zeigt sie bei der Deutschlandtour 2021, als sie nach sechs Stunden Fahrt im Regen erstmals wieder Sonnenschein hatten. © privat/nh

Eine Strecke von 400 Kilometern an einem Tag fahren und das nicht mit dem Auto, sondern mit dem Rennrad: Das planen Sven Huppach und Ali Felsberg.

Die beiden wollen am Samstag, 25. Juni, mit dem Rad von Hamburg nach Großalmerode fahren und damit Spenden für das Panoramabad in Großalmerode sammeln.

Die beiden Männer verbindet der Spaß am Rennradfahren. So waren sie im März bereits gemeinsam auf Mallorca und nahmen am Radmarathon „Mallorca 312“ teil, wo sie innerhalb von 11 Stunden 312 Kilometer mit dem Rennrad zurücklegten.

Für Samstag plante der Großalmeröder Felsberg eigentlich zu Huppach nach Hamburg zu fahren, von wo aus sie gemeinsam dann mit dem Rad nach Amsterdam fahren wollten. „Das klappte leider nicht, da die Bahn für die Rückfahrt keinen Platz für unsere Räder hat“, sagt Felsberg. So entschieden die beiden, stattdessen von Hamburg nach Großalmerode zu fahren, da auch Huppach aus Großalmerode stammt.

„Der Ex-König holt den Exil-Almeröder für ein Stück Ahle Wurscht in die Heimat“, sagt Ali Felsberg lachend. Deswegen nennen sie ihre geplante Tour auch „Ahle Wurscht 400“. Um ihr Hobby mit etwas Nützlichem zu verbinden, entstand die Idee, mit der Fahrt Spenden zu sammeln, für das Panoramabad. Deswegen wird es ab 16 Uhr auf dem Speckplatz in Großalmerode einen kleinen Empfang geben, bei dem Getränke angeboten werden. Unterstützt wird die Veranstaltung vom Hotelrestaurant Pempel, dem Panoramabadverein und Almerode Live. Ali Felsberg und Sven Huppach werden voraussichtlich zwischen 19 und 20 Uhr mit ihren Rädern eintreffen.

„Wir wollen um 5 Uhr in Hamburg starten und rechnen so mit 15 Stunden Fahrt“, erklärt Felsberg. Bei ihrem Marathon auf Mallorca hatten sie circa eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 28 Kilometern pro Stunde. Da die Strecke sehr flach ist, könnten die Fahrer schneller unterwegs sein. Jedoch wollen sie kein Renntempo fahren.

Auch die Sicherheit ist ein Thema: Um gut durch den Hamburger Verkehr zu kommen, hilft die frühe Startzeit. Später wollen die beiden größere Städte meiden. „Aber als Rennradfahrer ist man einiges gewohnt“, sagt Felsberg mit Blick auf schwierige Situationen im Straßenverkehr. Für eventuelle Pannen haben die Radler alles an Bord, um sich selbst zu helfen, außer eine Kette reißt.

Während der Fahrt wollen die beiden nur kurze Stopps einlegen, um sich zu dehnen, etwas zu essen und Getränke aufzufüllen. „Wenn du Pause machst, wirst du müde. Ich finde es besser, im Flow zu bleiben“, sagt Felsberg. Solange sie unterwegs sind, ernähren sie sich von Müsliriegeln, Bananen und Iso-Getränken. Erst nach der Fahrt können sie wieder richtig essen, um den Energieverbrauch zu decken. Der lag bei ihrem Marathon auf Mallorca bei knapp 7000 Kalorien.

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