Der Unmut soll formuliert werden

Großalmeröder Parlament beschließt Stellungnahme zu HSE-Windrädern

Großalmerode. Das HSE-Windkraft-Projekt auf dem Bilstein im Kaufunger Wald beschäftigt auch die Stadtverordneten in Großalmerode. Sie haben am Donnerstag im Rathaussaal eine Stellungnahme der Verwaltung einstimmig abgesegnet und am Freitag dem Regierungspräsidium Kassel (RP) übermittelt.

Damit soll der Unmut über die HSE-Pläne „Hausfirste“ formuliert werden. Die Stellungnahme betrifft die Bereiche Zufahrt, Wasserschutz, Brandschutz, Landschaftsbild, Erholungsfunktion, Tierwelt und Konzentration. Obwohl der Kaufunger Wald Forstgutsbezirk ist, hatte das RP den angrenzenden Kommunen die Möglichkeit gegeben, eine Stellungnahme abzugeben bevor die Unterlagen öffentlich ausgelegt werden, erklärte Bürgermeister Andreas Nickel. Diese war bereits in den Fraktionen und im Ausschuss diskutiert worden. Welche Befürchtungen konkret formuliert wurden, ist unklar. Der HNA wurde es nicht vorgelegt. „Es handelt sich um eine Stellungnahme im Verwaltungsverfahren“, begründete Nickel.

HSE bestätigte den Antrag für den Windpark und einen formlosen Antrag für die Kabeltrasse und Zuwegung gestellt zu haben. „Die Anträge sind noch nicht genehmigt“, sagt HSE-Sprecher Gert Blumenstock. Man gehe aber davon aus, dass diesen Herbst mit den Rodungen begonnen werden kann. „Dann werden auch Fundamente gesetzt.“ (alh)

Rubriklistenbild: © dpa

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