Produktionshalle eines Sägewerks ist zerstört

Nach Großbrand in Großalmerode: Eine Million Euro Schaden

Großalmerode. In einem Sägewerk in Großalmerode hat es in der Nacht zu Freitag einen Großbrand gegeben. Das Feuer zerstörte die Produktionshalle des Betriebes.

Dirk Junker, Stadtbrandinspektor im Ort, bestätigte, dass die Feuerwehr gegen 0.20 Uhr alarmiert wurde.

Als die Einsatzkräfte am Brandort eintrafen, brannte das Sägewerk in der Niedergutstraße lichterloh. Die Halle sei nicht mehr zu retten gewesen. Die Einsatzkräfte haben das Feuer mit zwei Drehleitern sowie einem Wasserwerfer eingedämmt, damit es nicht auf die Lagerhalle übergreifen konnte. „Nach etwa drei Stunden hatten wir den Brand unter Kontrolle, sagt Junker. Allerdings entstanden unter den Trümmern immer wieder Glutnester. „Wir mussten die Trümmer verteilen, damit wir die Glutnester löschen konnten.“ 80 Feuerwehrleute, zwölf Helfer des Deutschen Roten Kreuzes sowie zwei vom Technischen Hilfswerk waren mit 18 Fahrzeugen vor Ort. Etwa 30 Einsatzkräfte sind voraussichtlich bis zum Nachmittag im Einsatz.

Aktualisiert um 11.20 Uhr.

Eine Herausforderung stellte die benötigte Menge an Wasser dar. Bei der Entnahme war eine Wasserleitung geplatzt, wodurch die Wasserversorgung in Großalmerode teilweise unterbrochen wurde. Bis mittags waren alle Haushalte wieder an die Versorgung angeschlossen. Erschwert wurde die Arbeit der Einsatzkräfte durch einen Spänebunker neben der Produktionshalle. „Die Späne glimmen und können einen Brand verursachen. Wir kommen nicht an sie heran. Das Dach ist durch die Flammen teilweise eingestürzt“, sagt Junker. Deshalb hat die Feuerwehr einen Kran angefordert, der das Dach entfernen soll. Erst dann können die Späne entnommen und gelöscht werden.

Verletzt wurde bei dem Brand laut Polizei niemand. Der Schaden beläuft sich ersten Schätzungen zufolge auf eine Million Euro. Die Brandursache ist unklar, die Kripo Eschwege hat die Ermittlungen übernommen.

Brand in Großalmeroder Sägewerk

Hier ist der Brandort

Rubriklistenbild: © Thomas Kolassa

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