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Feuerwehr Großalmerode steht jetzt Atemschutz-Notfall-Technik zur Verfügung

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Von: Lothar Röß

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Informierten sich über die Ausstattung des Notfall-Sets der Großalmeröder Wehr: Fritz Kaufmann (rechts) und Wolfgang Wüstefeld (Vierter von rechts) kamen mit (von links) den Stadtbrandinspektoren Timo Zentner, Marcel Dann und Axel Hesse und Bürgermeister Finn Thomsen (Bildmitte hinten) zusammen.
Informierten sich über die Ausstattung des Notfall-Sets der Großalmeröder Wehr: Fritz Kaufmann (rechts) und Wolfgang Wüstefeld (Vierter von rechts) kamen mit (von links) den Stadtbrandinspektoren Timo Zentner, Marcel Dann und Axel Hesse und Bürgermeister Finn Thomsen (Bildmitte hinten) zusammen. © Lothar Röß

Großalmerodes Feuerwehrleute sind jetzt dank zweier Spenden besser abgesichert.

Großalmerode – Mit den Spenden der VR-Bank Mitte in Höhe von 1500 Euro und der Matthias-Kaufmann-Stiftung über 500 Euro hat die Stadt Großalmerode bei einer Eigenbeteiligung von 600 Euro ein Atemschutz-Notfall-Equipment beschafft. Das Set im Wert von 2600 Euro soll bei der Rettung in Not geratener Feuerwehrfrauen und -männer unter Atemschutz zum Einsatz kommen.

Mit dieser Technik ausgestattet wird ein mit Atemschutzgeräten ausgerüsteter Sicherheitstrupp, dessen Aufgabe es ist, bereits im Einsatz befindlichen Atemschutzgeräteträgern im Notfall unverzüglich Hilfe zu leisten.

Wolfgang Wüstefeld, Regionaldirektor des Geldinstituts, und Fritz Kaufmann, Vorsitzender der Lichtenauer Stiftung, ließen sich jüngst bei einem Besuch im Großalmeröder Feuerwehrstützpunkt das Notfallset vorstellen. Dessen Kernstück ist die Druckluftflasche, in der sich bei einer Füllmenge von sechs Litern und einem Druck von 300 bar 1600 Liter Atemluft befinden, und ein Lungenautomat, der das Atmen unter Druck regelt.

Auf das übliche Tragegestell wurde verzichtet, da es im Ernstfall ohnehin nur stören würde. So gehören sogar zwei Rettungsscheren zur Ausstattung, um im Notfall die Gurte des Tragegestells zu durchtrennen, sollte die zu rettende Einsatzkraft möglichst schnell von ihrem Atemschutzgerät befreit werden müssen.

Ein Sicherheitstrupp greift dann ein, sollte ein Atemschutzgeräteträger über Funk „mayday“ melden, wenn die Funkverbindung abreißt und der Bewegungsmelder signalisiert, dass die Einsatzkraft regungslos ist. Zum Retten steht im Equipment sowohl eine Rettungsdecke als auch eine teilbare Trage zur Verfügung, die so ausgestattet ist, dass eine Rettung auch mithilfe eines Krans oder der Drehleiter möglich ist.

Zum Notfallset gehört unter anderem zudem eine Rettungshaube, die auch zur Rettung von Zivilisten aus verqualmten Räumen dienen soll.

Die Großalmeröder Feuerwehr hatte bereits Anfang des vergangenen Jahres eine siebenköpfige Arbeitsgruppe gebildet und ein Konzept zur Rettung von verunfallten Kameraden, insbesondere unter Atemschutz, erarbeitet. (zlr)

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