„Jetzt erst recht“

Comedian Osman Citir begeistert Valentin-Traudt-Schüler

Auf Kommando rissen alle Schüler die Arme hoch und skandierten „Jetzt erst recht“ gemeinsam mit Andreas Bernart (Schulförderverein, vorne von links),Schulsozialarbeiterin Susanne Sandrock, Rukin Tatli (Demokratie leben), Gerald Krug (Lions), Comedian Osman Citir, Aurel Liphardt (Lions), Monika Munoz (Kinder- und Jugendförderverein), Bürgermeister Finn Thomsen, Sponsor Alexander Meywirth und Schulleiter Christoph Matt.
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Auf Kommando rissen alle Schüler die Arme hoch und skandierten „Jetzt erst recht“ gemeinsam mit Andreas Bernart (Schulförderverein, vorne von links),Schulsozialarbeiterin Susanne Sandrock, Rukin Tatli (Demokratie leben), Gerald Krug (Lions), Comedian Osman Citir, Aurel Liphardt (Lions), Monika Munoz (Kinder- und Jugendförderverein), Bürgermeister Finn Thomsen, Unternehmer Alexander Meywirth und Schulleiter Christoph Matt.

Valentin-Traudt-Schüler in Großalmerode beschäftigten sich mit dem Thema „Motivation“.

Großalmerode – Man erreicht alles im Leben, wenn man Ziele hat, mit Rückschlägen umgehen kann, eine abgeschlossene Ausbildung besitzt und für eine gute Zukunft – auch für die kommenden Generationen – kämpft. Diese Kernbotschaft hatte Comedian Osman Citir am Donnerstag für die Schüler der Valentin-Traudt-Schule in Großalmerode.

„Es ging größtenteils um das Motivieren“, fasste Schüler Marlon Gude den Vortrag des Jugend- und Motivationstrainers zum Auftakt des Projekts „Voll motiviert“ zusammen. Der plauderte in einem launigen Vortrag über sein Leben und die vielen Hürden, die ihm dabei im Weg standen. Zum Beispiel als es darum ging, mit einem Hauptschulabschluss einen Ausbildungsplatz zu bekommen. Für den hatte er sich durch sein großes Engagement während eines Praktikums empfohlen.

Für Lacher sorgte er etwa, als er von seinem gebrochen deutsch sprechenden Vater und daraus resultierenden Missverständnissen im Alltag berichtete – etwa, wenn ihm das Wort „Stoßstange“ nicht einfiel und er den türkischen Begriff „Tampon“ verwendete, um diesen in der Werkstatt wechseln zu lassen.

Generell ging es Citir darum, die Schüler zu motivieren. „Du musst besser sein als die anderen“, riet er ihnen ebenso, wie bei Rückschlägen mit einem selbstbewussten „Jetzt erst recht“ wieder aufzustehen. Ziel des Projekts sei zudem, so Schulsozialarbeiterin Susanne Sandrock, dass die Schüler sich keine Opferzielgruppen suchen.

Um den Auftritt des Comedians zu finanzieren, hatten der Lions-Club Hessisch Lichtenau, die Fachstelle „Demokratie leben“, der Großalmeröder Kinder- und Jugendförderverein sowie der ortsansässige Unternehmer Alexander Meywirth insgesamt knapp 3000 Euro gespendet.

Eine gute Investition, denn den Schülern gefiel der Auftakt des Projekts, dem Workshops folgten. „Es war sehr cool, dass alles in Humor verpackt wurde. So macht das Ganze mehr Spaß“, sagte Morris Grund. (nde)

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