150 Einsatzkräfte

Katastrophenschutz-Übung am Windpark Hausfirste im Kaufunger Wald

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Wasser Marsch: Die zahlreichen Feuerwehrkräfte sorgten bei der Übung im Kaufunger Wald dafür, dass der simulierte Waldbrand gelöscht wurde.

Großalmerode. Feuer in einer Windenergieanlage und herabfallende Teile, die den Wald in Brand setzten, sorgten am Samstag in Großalmerode für den Einsatz von 150 Rettungskräften – jedoch nur zur Übung.

Das Szenario hatten Großalmerodes Stadtbrandinspektor Dirk Junker und Rainer Liberty vom Gefahrenabwehrzentrum des Werra-Meißner-Kreises in Eschwege vor Augen, als sie die Katastrophenschutzübung für den Windpark im Kaufunger Wald oberhalb von Großalmerode planten. Die Übung zielte darauf ab, das Zusammenspiel von Feuerwehr und Technischen Hilfswerk (THW) sowie dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) zu proben – und es klappte. 

„F-Wald 1“ lautete das Alarmstichwort, unter dem Übungsleiter Rainer Liberty um 14.13 Uhr die Großalmeröder Feuerwehr alarmierte. Gleichzeitig wurden auch die Wehren aus Rommerode, Trubenhausen, Kleinalmerode und Roßbach angefordert. 

Eine Viertelstunde brauchten die Einsatzkräfte aus Großalmerode und Rommerode für die kilometerlange Anfahrt durch den Wald zum Forstrettungspunkt 130 „Vielarmiger Wegweiser“. Liberty schilderte kurz die Lage und unverzüglich rückten die beiden Einheiten mit ihren Fahrzeugen zum ersten Löschangriff vor zur 1200 Meter entfernten Brandstelle. 

Während die Rommeröder mit Wasser aus ihrem Tanklöschfahrzeug ein Übergreifen des Feuers verhinderten, bauten die Großalmeröder die Wasserversorgung aus der nahen 50.000 Liter fassenden Zisterne auf und bekämpften den Waldbrand. Nach etwa 45 Minuten hatten die drei Strahlrohre das Wasser aufgebraucht – Nachschub war gefragt. 

Jetzt kamen die Tanklöschfahrzeuge aus Witzenhausen, Hessisch Lichtenau und Helsa ins Spiel, die im Bereitstellungsraum auf dem Netto-Parkplatz abrufbereit standen. Im Pendelverkehr zwischen Zisterne und Stadt – im Wald über Einbahnstraßen – füllten sie bei jeder Tour das unterirdische Becken mit insgesamt 10.500 Liter Löschwasser auf. 

Um mehr Wasser an die Brandstelle zu führen, wurden zusätzlich 1200 Meter Schlauchleitung vom „Vielarmigen Wegweiser“ aus verlegt. Als Wasserentnahmestelle dienten zwei Faltbehälter mit jeweils 3000 Litern. Mit ihren 16 Wassercontainern – je 1000 Liter – lieferten die Einheiten des Technischen Hilfswerks aus Großalmerode und Witzenhausen über 30.000 Liter Wasser aus dem Steinbergsee an. 

Vor allem die Vertreter von Hessen Forst, an der Spitze Matthias Dumm vom Forstamt Hessisch Lichtenau, die mit Kreisbrandinspektor Christian Sasse, Egon Marbach (1. Stadtrat Großalmerode) sowie Diplom-Ingenieur Michael Schlegel (Entega) da waren, dürften sich nach dem extrem trockenen Sommer über die kalte Dusche für den Wald von mehr als 100.000 Litern Löschwasser gefreut haben. 

Katastrophenschutzübung im Kaufunger Wald am Windpark Hausfirste

Katastrophenschutzübung im Kaufunger Wald am Windpark Hausfirste: 150 Einsatzkräfte waren dabei
 © Lothar Röß
Katastrophenschutzübung im Kaufunger Wald am Windpark Hausfirste: 150 Einsatzkräfte waren dabei
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Katastrophenschutzübung im Kaufunger Wald am Windpark Hausfirste: 150 Einsatzkräfte waren dabei
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Katastrophenschutzübung im Kaufunger Wald am Windpark Hausfirste: 150 Einsatzkräfte waren dabei
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Katastrophenschutzübung im Kaufunger Wald am Windpark Hausfirste: 150 Einsatzkräfte waren dabei
 © Thomas Kolassa
Katastrophenschutzübung im Kaufunger Wald am Windpark Hausfirste: 150 Einsatzkräfte waren dabei
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Katastrophenschutzübung im Kaufunger Wald am Windpark Hausfirste: 150 Einsatzkräfte waren dabei
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Katastrophenschutzübung im Kaufunger Wald am Windpark Hausfirste: 150 Einsatzkräfte waren dabei
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Katastrophenschutzübung im Kaufunger Wald am Windpark Hausfirste: 150 Einsatzkräfte waren dabei
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Katastrophenschutzübung im Kaufunger Wald am Windpark Hausfirste: 150 Einsatzkräfte waren dabei
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Katastrophenschutzübung im Kaufunger Wald am Windpark Hausfirste: 150 Einsatzkräfte waren dabei
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Katastrophenschutzübung im Kaufunger Wald am Windpark Hausfirste: 150 Einsatzkräfte waren dabei
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Katastrophenschutzübung im Kaufunger Wald am Windpark Hausfirste: 150 Einsatzkräfte waren dabei
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Katastrophenschutzübung im Kaufunger Wald am Windpark Hausfirste: 150 Einsatzkräfte waren dabei
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Katastrophenschutzübung im Kaufunger Wald am Windpark Hausfirste: 150 Einsatzkräfte waren dabei
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Katastrophenschutzübung im Kaufunger Wald am Windpark Hausfirste: 150 Einsatzkräfte waren dabei
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Katastrophenschutzübung im Kaufunger Wald am Windpark Hausfirste: 150 Einsatzkräfte waren dabei
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Katastrophenschutzübung im Kaufunger Wald am Windpark Hausfirste: 150 Einsatzkräfte waren dabei
 © Thomas Kolassa
Katastrophenschutzübung im Kaufunger Wald am Windpark Hausfirste: 150 Einsatzkräfte waren dabei
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Katastrophenschutzübung im Kaufunger Wald am Windpark Hausfirste: 150 Einsatzkräfte waren dabei
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