Freude über neue Kita

Kindertagesstätte der Gelsterzwerge in Großalmerode eingeweiht

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Sie freuten sich über ihre neue Kita: Die Erzieherinnen Nadine Henne (rechts) und Anja Hoffmann (links) hatten mit den „Gelsterzwergen“ ein Mitmachlied zur Einweihung einstudiert.

Großalmerode. „Was machst du hier?“ Die Frage brauchen die Gelsterzwerge den Handwerkern in der Großalmeröder Kindertagesstätte der Arbeiterwohlfahrt (Awo) nicht mehr zu stellen.

Am Samstag wurde die umgebaute „Rote Schule“ eingeweiht. „Ihr werdet die Handwerker wohl vermissen“, sagte Nadine Henne, Leiterin der Awo-Kindertagesstätte, und wandte sich an ihre Gelsterzwerge, die sich zur Eröffnungsfeier auf kleinen Bänken im Rund auf dem Vorplatz versammelt hatten.

Auch wenn die Kleinen die Handwerker, mal ganz abgesehen von ein paar Kleinigkeiten, die noch zu erledigen sind, künftig im Hause missen werden, für das Personal dürfte mit der Fertigstellung wieder Normalität in die täglichen Abläufe zurückgekehrt sein. Henne erinnerte sich, wie gut ihre Mitarbeiterinnen die Situation meisterten, wenn mittags mal wieder für zwei Stunden der Strom abgeschaltet werden musste. Schließlich lief die Betreuung der Kinder während des letzten Bauabschnitts weiter.

Als eine Herausforderung für alle Beteiligten bewertete Berthold Rehbein vom gleichnamigen Ingenieur- und Planungsbüro den Umbau, denn eine Kindertagesstätte und eine Baustelle seien schon ein Widerspruch in sich. Dass alles unfallfrei verlief, sei umso erfreulicher. Da die Baustelle über ein Treppengerüst und einen Aufzug bedient wurde, konnten im letzten Schritt das Dach komplett neu eingedeckt und das Dachgeschoss ausgebaut werden, ohne den Betrieb der Kindertagesstätte in den beiden Geschossen darunter einstellen zu müssen. Rehbein betonte die Barrierefreiheit des Hauses mit Aufzug in alle Geschosse.

Als Vertreter der Awo Werra-Meißner, die die Kindertagesstätte betreibt, freute sich Vorsitzender Günter Engel über die neuen Räumlichkeiten und dankte Leiterin Nadine Henne, die 2017 mit der Übernahme der Kita in eine Baustelle geraten sei und ihre Aufgabe mit Bravour gemeistert habe. „Mit solchen Umständen fertigzuwerden, lernt man in keiner Ausbildung“, war Engel voll des Lobes.

Bürgermeister Andreas Nickel begrüßte unter den Gästen auch zahlreiche Eltern und Vertreter der städtischen Gremien. Mit der Unterbringung der modern ausgestatteten Kindertagesstätte in dem erhaltenswerten denkmalgeschützten Gebäude sei die „Rote Schule“ wieder zu einer attraktiven Bildungseinrichtung geworden wie schon lange nicht mehr, lobte Nickel das 1,6 Millionen Euro teure Projekt, für das die Stadt 400 000 Euro an Eigenmitteln aufbringen musste. Mit der Möglichkeit, Kinder ab einem Jahr bis zur zehnten Klasse in Großalmerode pädagogisch zu betreuen, sei ein großes Ziel im Bildungsbereich erreicht.

Mit einem Gedicht über die Baumaßnahme und zwei Mitmachliedern unter der Leitung von Anja Hoffmann aus Kaufungen, die einmal wöchentlich mit den Kindern Lieder und Tänze einstudiert, bedankten sich die Gelsterzwerge mit ihren Erzieherinnen. Danach stand das Haus zum Rundgang offen, Aktionen wurden angeboten, das Buffet für Kuchen und Salate freigegeben.

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