SPD, FDP und CDU zogen Antrag zurück: Forderung bereits erfüllt

Kreistag beschloss keine Resolution zu Logistikgebiet Neu-Eichenberg

Großalmerode. Der Werra-Meißner-Kreistag hat keine Resolution zum geplanten Logistikgebiet in Neu-Eichenberg beschlossen. Die SPD-Fraktion zog den gemeinsamen Antrag mit CDU und FDP zu Beginn der Parlamentssitzung am Freitagnachmittag in der Aula der Valentin-Traudt-Schule in Großalmerode zurück.

Da sich in Wiesbaden „alles Wesentliche getan“ habe, sei die Ende August verfasste Entschließung entbehrlich, begründete SPD-Fraktionschef Lothar Quanz. Von der Landesregierung sollte gefordert werden, dem Verkauf der für das Logistikgebiet ausgewiesenen Fläche unverzüglich zuzustimmen, da alle rechtlichen Voraussetzungen dafür erfüllt seien. Anfang September hatte der Haushaltsausschuss des Hessischen Landtags nun schon das entscheidende Votum abgegeben.

Auch wenn sich an der Befürwortung des Logistikgebietes nichts geändert habe, so Quanz weiter, wolle man vom Kreis aus nicht weiter auf den Entscheidungsprozess in der Gemeinde einwirken. Stattdessen hoffe man, dass in der Gemeinde zum Miteinander zurückkehrt und, wie auch CDU-Fraktionschef Uwe Brückmann sagte, Pro und Contra in der Gemeinde wieder sachlich abgewogen werden.

Einzig die Linken-Kreistagsabgeordnete Heidi Rettberg wollte nicht akzeptieren, dass der Antrag zurückgezogen wurde: „Man hätte es noch diskutieren müssen.“

Rubriklistenbild: © Claas Michaelis

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