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Von Renaissance bis Rammstein - Musikalische Nacht in Großalmerode

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Sie spielten Renaissancemusik vom Feinsten bei der Musikalischen Nacht in der Großalmeröder Stadtkirche: Felix Ahlborn (links) und Ole Sörensen. 

Großalmerode. Zur „Musikalischen Nacht“ hatte der Förderkreis am Samstag in die Stadtkirche Großalmerode eingeladen. Und rund 100 Menschen waren gekommen.

Mit Renaissanceklängen begann es. Ole Sörensen und Felix Ahlborn spielten auf der Gitarre unter anderem Stücke aus „Jane Pickerings Lautenbuch“. Die einschmeichelnden Klänge der höfischen Musik schlugen das Publikum in seinen Bann, ließen eine besinnliche, dem Kirchenraum angemessene Stimmung entstehen.

Für einen deutlichen Kontrast sorgte dann Peter Träbing aus Sandershausen, ein alter Bekannter. Die humorvoll und hintersinnigen Songs des Liedermachers haben es ihm angetan. „Der Antrag auf Erteilung eines Antragsformulars“ etwa, in dem der Weg eines unbescholtenen Bürgers durch die Mühlen der Bürokratie bis kurz vor den Wahnsinn geschildert wird. Und natürlich dann, inzwischen fast ein Volkslied, „Über den Wolken“.

Irisch ließen es die Brüder Martin und Lorenz Dilling aus Friedrichsbrück unter anderem mit zwei Stücken von Turlough O’Carolan und einen Happy-Dance von Carlos Alfonso Miguel angehen. Wieder schufen die Gitarren- und Mandolinenklänge eine kontemplative Stimmung. Nach der Pause ging es dann lauter zur Sache. Die Band „Bad G8way“ (Dominike Pooske und Martin Luh) ließen es mit „Ohne dich kann ich nicht sein“ von der Band Rammstein krachen. Auch einen alten Jonny-Cash-Hit hatten sie dabei: „Hurt“.

Und dann kam der Musikzug Großalmerode. Schon beim „Steigermarsch“ klatschte das Publikum mit. Gekonnt durch das Programm führten Frank Anacker und der erst 15-jährige Vincent Koch. Der Förderverein sorgte für die Bewirtung. 

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