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Panoramabad in Großalmerode: Bau wird deutlich teurer

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Von: Wiebke Huck

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Sanierungsstart 2022: Das Panoramabad in Großalmerode soll ab der zweiten Jahreshälfte erneuert werden. Dafür investiert die Stadt 4,9 Millionen Euro. archiv
Die Sanierung des Panoramabades in Großalmerode wird deutlich teurer werden als die bisher kalkulierten 3 Millionen Euro. © Privat/nh

Die Sanierung des Panoramabads wird deutlich teurer. Darüber sprachen am Donnerstag die Stadtverordneten in Großalmerode in ihrer Sitzung.

Die massiv angestiegenen Baukosten sorgen außerdem für eine Verzögerung der Sanierung. Bürgermeister Finn Thomsen rechnet mit etwa sechs Monaten. Ob das ursprüngliche Ziel, 2024 wieder eröffnen zu können, eingehalten werden könne, sei fraglich. Ursprünglich waren für die Sanierung Baukosten in Höhe von knapp 3 Millionen Euro brutto kalkuliert. Der errechnete Eigenanteil betrug rund 940 000 Euro.

Aktuell werden die Baukosten allerdings auf 6,5 Millionen geschätzt, mit einem Eigenanteil von 4,7 Millionen Euro. Darum soll mit der Teilnahme am „Projektaufruf 2022“ des Bundesprogramms „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ ein neuer Förderantrag gestellt werden.

Bei einer Förderquote von 75 Prozent könnte bei großzügig geschätzten Baukosten in Höhe von 7,5 Millionen Euro der Eigenanteil um 2,9 Millionen Euro reduziert werden. Es sei möglich, einen neuen Antrag zu stellen, weil bisher ausschließlich Planungsaufträge vergeben worden seien, so Thomsen. Mit den Sanierungsarbeiten könne nun aber erst nach der Bewilligung begonnen werden. „Vorher wäre es uns aufgrund der gestiegenen Baukosten aber auch nicht möglich, da wir nicht blind jede Kostensteigerung tragen können“, sagt der Bürgermeister. Die Stadtverordneten stimmten dem neuen Förderantrag einstimmig zu.

Fragen zum Panoramad sowie zu der geplanten Einrichtung einer Naturkita, zur Grundsteuerreform und der Wahl eines Seniorenbeirats können bei der Bürgerversammlung am Dienstag, 27. September, ab 19.30 Uhr im großen Rathaussaal in Großalmerode gestellt werden. Die Bürger der Stadt sollen laut Thomsen über den aktuellen Stand und weitere Verfahrensmöglichkeiten informiert werden. Zur Bürgerversammlung sind auch nicht wahlberechtigte Einwohner zugelassen. So dürfen auch Kinder und Jugendliche teilnehmen.

(Wiebke Huck)

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