Freibad muss aber dringend saniert werden

Preise im Panoramabad Großalmerode bleiben zunächst unverändert

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Freibad muss saniert werden: Trotzdem bleiben die Eintrittspreise im Panoramabad Großalmerode vorerst konstant.

Großalmerode. Die wichtigste Nachricht für Wasserratten in Großalmerode zuerst: Der Eintritt ins Panoramabad am Schwarzenberg wird in diesem Jahr nicht teurer.

Und: Die offensichtlich beliebten Saisonkarten werden auch weiterhin angeboten. Darin waren sich alle Stadtverordneten einig, als sie über den Betrieb des Freibades 2018 diskutierten.

Die Saisonkarte kostet also weiterhin 90 Euro für Erwachsene und halb so viel für Jugendliche, Familien sind mit 200 Euro dabei. Für Zehnerkarten sind 40 Euro (ermäßigt 24) zu zahlen, die Einzelkarten liegen bei 4,50 Euro (ermäßigte und Abendkarte drei Euro). Während die bauliche Situation und der Sanierungsstau von rund 1,2 Millionen Euro ebenso wie die geringe Inanspruchnahme des Bades sowie die hohen Fehlbeträge als unverändert problematisch betrachtet werden, bereitet die Besetzung einer zweiten Fachkraft sowie der Kasse und der Reinigung zunehmend Kopfzerbrechen, wie es in der Vorlage heißt.

Über einen zweiten Bademeister wie 2017 könne man nicht verfügen, erläuterte Bürgermeister Andreas Nickel (SPD) dem Parlament. Die Suche sei nicht von Erfolg gekrönt worden. Mittlerweile habe man durch den Bäderverbund Unterstützung zugesagt bekommen. Hessisch Lichtenau stelle einen Mitarbeiter zur Verfügung. Das bedeutet, dass die Öffnungszeiten nicht gekürzt werden müssen.

Um aber auch in den kommenden Jahren auf genügend Personal zurückgreifen zu können, wurde laut Nickel im Bäderverbund, zu dem auch Waldkappel gehört, überlegt, gemeinsam Mitarbeiter für die Zukunft auszubilden. Die dafür erforderlichen Mittel müssten aber noch von den Parlamenten bereitgestellt werden.

CDU-Fraktionsvorsitzender Volker Pforr sprach sich allerdings dafür aus, schon für 2019 eine Lösung durch Einstellen einer zweiten Fachkraft zu finden. Aufgrund des Saisonarbeitsplatzes sollte sie im Winter dann weiter im Bauhof beschäftigt werden. 

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