Produktion in Bildern: So entsteht ein hitzefester Stein

Produktionsleiter Christian Schmid-Mohr mit einer Handvoll Masse, aus der später ein feuerfester Stein wird.

Rommerode. Bei den Vereinigten Großalmeroder Tonwerken (VGT-Dyko) geht es heiß her. Sie produzieren keramische feuer-, hitze- und bruchfeste sowie verschleißbeständige Produkte.

1897 wurde das Unternehmen durch einen Zusammenschluss mehrerer mittelständischer Firmen gegründet. Die Produktpalette reicht vom Spezialstein für den Ofenbau bis zur Feeder-Rinne, einer Vorrichtung zum Färben von schmelzflüssigem Glas.

Bei dem seit 1923 in Rommerode ansässigen Unternehmen werden dabei alle Produkte vor der Fertigstellung bei weit über 1000 Grad gebrannt. VGT-Dyko ist spezialisiert auf die Produktion nicht-standardisierter Formsteine, die zum Großteil in Handarbeit hergestellt werden. Kunden sind unter anderem die chemische und petrochemische Industrie, Kraftwerke und Müllverbrennungsanlagen.

Nachdem das Werk 1999 vom Vesuvius-Konzern übernommen worden war und 2013 vor der Schließung stand, ist es nun als eigenständiges Unternehmen wieder in die Erfolgsspur zurückgekehrt. „Die Zahl der Mitarbeiter ist seither auf 95 angestiegen und der Umsatz entwickelt sich gut“, sagt Geschäftsführer Claus Siemon. Das liege vor allem daran, dass man jetzt wieder Produkte anbieten kann, die im Konzernverbund an diesem Standort nicht mehr produziert werden durften.

VGT Dyko in Rommerode: Hier geht es heiß her

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