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Regierungspräsident Mark Weinmeister überreicht Förderbescheid

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Von: Wiebke Huck

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In der unscheinbaren Mappe befindet sich der Förderbescheid über eine Million Euro für die Sanierung des Panoramabads, die gestern Regierungspräsident Mark Weinmeister (rechts) an Marcus Liese, den Vorsitzenden des Fördervereins Panoramabad, überreichte.
In der unscheinbaren Mappe befindet sich der Förderbescheid über eine Million Euro für die Sanierung des Panoramabads, die gestern Regierungspräsident Mark Weinmeister (rechts) an Marcus Liese, den Vorsitzenden des Fördervereins Panoramabad, überreichte. © Wiebke Huck

Fördermittel in Höhe von 1,77 Millionen Euro konnte die Stadt Großalmerode für die Sanierung des Panoramabads einwerben. Zu den bereits bekannten 770 000 Euro kommt jetzt noch eine Million Euro zusätzlich vom Land Hessen.

Großalmerode – „Wir freuen uns, dass das Land Hessen unseren Antrag auf Förderung der Sanierung des Panoramabades aus dem Swim-Programm mit der Höchstsumme bewilligt hat“, sagt dazu Bürgermeister Finn Thomsen. Bereits auf der Bürgerversammlung Ende September im Rathaussaal von Großalmerode war die Förderung Thema, jetzt überreichte der Hessische Regierungspräsident Mark Weinmeister den offiziellen Förderbescheid an Stadtrat Marcus Liese (Wählergemeinschaft) als Vertreter von Bürgermeister Finn Thomsen sowie Vorsitzender des Fördervereins Panoramabad.

Mark Weinmeister erkundigte sich bei Marcus Liese sowie Hauptamtsleiterin Tatiana Duclos und Stadtkämmerer Thomas Simon über die Lage und Nutzung des Panoramabads und den Fortschritt sowie die Finanzierung der Sanierung. „Ohne ehrenamtliches Engagement können viele Gemeinden ihre Schwimmbäder nicht mehr halten“, weiß Weinmeister. Auch in Großalmerode ist man auf den Förderverein und Spenden angewiesen. Denn zum jetzigen Zeitpunkt wird der Eigenanteil für die Stadt auf 4,73 Millionen Euro geschätzt.

„Durch die Krisen der vergangenen Jahre kam es zu einer erheblichen Baupreissteigerung. Wir gehen nach der aktuellen Kostenschätzung von Baukosten in Höhe von 6,5 Millionen Euro aus“, so Thomsen weiter. Die Differenz zur Förderung wäre vollständig von der Stadt Großalmerode zu tragen und müsste auf die Bürger über die Grundsteuer umgelegt werden. Die Stadtverordnetenversammlung hatte im September beschlossen, dass eine Umsetzung der Sanierung nur möglich ist, wenn sich der Bund mit einer höheren Förderung beteiligt. Der entsprechende Förderantrag dazu wurde gestellt. Ob weitere Mittel zur Verfügung gestellt werden, soll laut Thomsen Ende November vom Haushaltsausschuss des Bundestages beschlossen werden.

Bei der Bescheidübergabe am Dienstag betonte Mark Weinmeister, wie wichtig es sei, Hallen- und Freibäder zu erhalten: „Immer mehr junge Menschen können nicht schwimmen, die Zahlen, die die DLRG regelmäßig bekannt gibt, sind alarmierend.“ Dies würde allerdings auch an mangelnden Möglichkeiten liegen. „Früher hat man wie Fahrradfahren auch Schwimmen gelernt“, so der Regierungspräsident.

Damit möglichst viele Bäder erhalten bleiben, unterstützt das Investitionsprogramm Swim hessische Hallen- und Freibäder über einen Zeitraum von fünf Jahren mit insgesamt 50 Millionen Euro. „Gut angelegtes Geld für die Städte, aber vor allem für die Bürger“, so Weinmeister.

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