Rommerode: Bänke in neuem Glanz

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Eine der sanierten Bänke bei Rommerode: Jagdvorsteher Helmut Künzel (von links), Ortsvorsteher Rolf Fahrenbach, Thorsten Schill und Hermann Nitsch. Auf der Bank sitzen die Brüder Niclas (links) und Elias Schill.

Rommerode. Die Aussicht über Rommerode vom sonnigen Rösberg her neu genießen, dazu laden die restaurierten Bänke jetzt ein.

Möglich gemacht hat’s die Jagdgenossenschaft Rommerode/Friedrichsbrück, die mit tatkräftiger Unterstützung von Thorsten Schill aus Rommerode jetzt die ersten fünf Bänke erneuert hat.

An einem der schönsten Standorte mit Blick über den Ort, der Platz am Rösberg oberhalb der Panoramatafel, hatten sich die Tatkräftigen am Samstag noch einmal eingefunden, um die letzten Feinheiten an einer der fünf erneuerten Bänke zu erledigen und die erfolgreiche erste Aktion mit einer kräftigen Brotzeit abzuschließen.

Die Brüder Niclas und Elias Schill hatten bei der Aktion auf der Bank schon einmal Probe gesessen und damit das Familientreffen der Schills fast komplett gemacht. Nur Mutter Cornelia fehlte. Doch dafür ist ihr Name auf dem Messingschild eingraviert, das an der Bank montiert auf die Spenderin hinweist. So wie der Name der Mutter stehen die Namen der Söhne Niclas und Elias wie der von Vater Thorsten als Spender auf drei weiteren Bänken, die fünfte Bank weist auf die Jagdgenossenschaft als Spender hin.

Dass die Namen der vier Mitglieder der Familie Schill auf vier von fünf Bänken zu lesen sind, ist dem besonderen Engagement von Vater Thorsten zu verdanken. Nachdem ihm im Sommer 2014 der desolate Zustand der Ruhebänke in der Gemarkung des Ortes aufgefallen war, hatte sich der handwerklich Begabte die Erneuerung der Objekte zum Ziel gesetzt.

Bis auf die im Boden eingelassenen Betonelemente hat Schill die Bänke auf eigene Kosten komplett erneuert. Auf einer Unterkonstruktion aus Edelstahl hat er die Hölzer für Sitzfläche und Rückenlehne montiert und mit nicht rostenden Edelstahlschrauben und Platten an den Betonteilen fixiert. Zuvor hatte Jagdvorsteher Helmut Künzel die Hölzer imprägniert und jede Bank mit einem anderen Wildblumenmotiv bemalt. Künzel hatte auch den Sandstein „Rösberg“ ausgegraben und neben der Bank platziert. Zudem hatten die Jagdgenossen an dieser Bank ein Podest gebaut, um die Füße auf dem abschüssigen Gelände eben absetzen zu können.

Da in der Gemarkung von Rommerode noch weitere Ruhebänke stehen, deren Zustand nicht der allerbeste ist, haben die Jagdgenossen und Thorsten Schill bereits signalisiert, weitere Aktionen folgen zu lassen. (zlr)

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