Sie wollen die Mobilität älterer Menschen verbessern

Großalmeröder Seniorenrat hat seine Arbeit aufgenommen – Info-Veranstaltung im Herbst

Der Großalmeröder Seniorenrat mit Ingrid Schmuch (von links), Christina Bollmann, Bürgermeister Finn Thomsen, der Vorsitzenden Vera Heckmüller, Stadtverordnetenvorsteher Frank Anacker, Arne Störmer, Gerlinde Künzel und Helmut Engelhardt wollen sich für ein verbessertes Lebensumfeld der Großalmeröder Senioren einsetzen. Es fehlt Gerhard Toby.
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Der Großalmeröder Seniorenrat mit Ingrid Schmuch (von links), Christina Bollmann, Bürgermeister Finn Thomsen, der Vorsitzenden Vera Heckmüller, Stadtverordnetenvorsteher Frank Anacker, Arne Störmer, Gerlinde Künzel und Helmut Engelhardt wollen sich für ein verbessertes Lebensumfeld der Großalmeröder Senioren einsetzen. Es fehlt Gerhard Toby.

Viele Ideen zur Verbesserung der Situation der etwa 2000 Senioren in Großalmerode brachte die Vorsitzende des Großalmeröder Seniorenrates Vera Heckmüller in ihrer ersten Arbeitssitzung im Juni nach der Konstituierung und Vorstellung am 30. März ein.

Großalmerode – So soll beispielsweise die Mobilitätssituation der Senioren, insbesondere bei Arztbesuchen, verbessert werden. Um Einsamkeit entgegenzuwirkenden, schlug die Vorsitzende die Vermittlung von „Telefonengeln“ vor, die zu den Senioren regelmäßig Kontakt halten sollen. „Das Konzept hat sich an anderer Stelle bereits bewährt, sodass dauerhafte Freundschaften entstanden sind“, so Heckmüller.

Ebenfalls sollten Barrierefreiheit, Seniorensprechstunden und Seniorenhilfen, gemeinsame Aktivitäten wie Spiele- und Seniorennachmittage in Angriff genommen werden. Zunächst steht aber die Verbesserung der Mobilität im Fokus. Dazu sollen Senioren aus Großalmerode und den Stadtteilen im Herbst in den Rathaussaal eingeladen werden, wo sich das Gremium mit seinen Ideen vorstellen möchte. Außerdem soll das System „Mobilfalt vorgestellt werden. „Mit Mobilfalt werden die Senioren stündlich mit Bus, Privatfahrzeug oder Taxi zu einem minimalen Geldbetrag von den Stadtteilen in die Kernstadt und wieder zurücktransportiert, sodass auch weitergehende Verbindungen nach Kassel oder Witzenhausen gut erreicht werden können“, sagte Bürgermeister Finn Thomsen.

Zudem sollen Ideen und Wünsche der Senioren aufgenommen, ein Flyer erstellt und der Internetauftritt der Stadt Großalmerode um den Seniorenbeirat erweitert werden. Informationen des Seniorenrates sollen in den Bekanntmachungskästen der Stadt ausgehängt werden. (znb)

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