Smiley rügt Temposünder

Neue Anlage zeigt in Uengsterode Geschwindigkeit an

Die neue Geschwindigkeitsanzeige in Uengsterode betreut Daniel Langer (auf Mauer). Bei der ersten Montage waren Tim Ullmann mit Sohn Anton und Bürgermeister Finn Thomsen (rechts) zugegen.  
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Die neue Geschwindigkeitsanzeige in Uengsterode betreut Daniel Langer (auf Mauer). Bei der ersten Montage waren Tim Ullmann mit Sohn Anton und Bürgermeister Finn Thomsen (rechts) zugegen.  

In Uengsterode gibt es jetzt eine Geschwindigkeits-Messanlage.

Uengsterode – Endlich eine eigene Geschwindigkeitsanzeige – die Uengsteröder sind froh über die neue mobile Anlage, die künftig ausschließlich in dem Großalmeröder Stadtteil zum Einsatz kommen wird. Die technische Einrichtung kostet etwa 3000 Euro, von denen die Hälfte die Stadt übernimmt unter der Voraussetzung, dass die Mittel für den Rest aus dem Stadtteil kommen.

Außerdem muss sich eine Person bereit erklären, ehrenamtlich die Betreuung der Anlage zu übernehmen. Beides konnten die Uengsteröder erfüllen: Dank einer 1000-Euro-Spende der ortsansässigen Firma Ullmann Elektroanlagen an die Feuerwehr als Ansprechpartner war der finanzielle Grundstock gelegt, den Rest steuerten Uengsteröder Vereine bei. Um die Anlage kümmert sich Daniel Langer, der regelmäßig kontrolliert, ob der Akku betriebsbereit ist, zudem sichert er die Daten per App auf dem Smartphone.

Für die Dauer von etwa vier Wochen wird die Geschwindigkeitsanzeige an einem Laternenpfahl an der Siedlungsstraße im Bereich der Einmündung „Untere Mühlwiese“ installiert sein, bevor der Standort wechselt. Die Uengsteröder sind zuversichtlich, dass die Anlage einen wesentlichen Beitrag zur Temporeduzierung im innerörtlichen Verkehr leisten wird. Verkehrsteilnehmern wird die gefahrene Geschwindigkeit angezeigt. Liegt sie oberhalb des zulässigen Tempos, wird das Fehlverhalten durch einen Smiley in Rot signalisiert, ist die Geschwindigkeit korrekt, leuchtet der Smiley grün auf.

Bürgermeister Finn Thomsen wies bei der Montage der Anlage in der ersten Maiwoche darauf hin, dass die Stadt bereit sei, jährlich die Beschaffung einer Anlage in einem der Stadtteile zu unterstützen. Bislang kommt die Technik in Epterode und Rommerode zum Einsatz. (zlr)

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