Staatsminister Michael Roth macht Käse

Einblick in die Käserei: Auch beim Zerschneiden der Biomilchmasse mit der Käseharfe ließ sich SPD-Politiker Michael Roth von „Käsechef“ Alexander Weiland anleiten. Foto: Forbert

Weißenbach. SPD-Politiker absolvierte sein jährliches Tagespraktikum diesmal in der Jausenstation in Weißenbach.

Weißenbach. Einmal im Jahr krempelt der heimische SPD-Bundestagsabgeordnete Michael Roth, der seit Ende 2013 Staatsminister für Europa im Auswärtigen Amt ist, sozusagen die Ärmel hoch und absolviert ein mehrere Stunden oder gar wenige Tage dauerndes Praktikum. Am Donnerstag nun war der 46-jährige Politiker in der Jausenstation im Großalmeröder Stadtteil Weißenbach.

Roth wollte, so sagte er, einmal kennenlernen, wie ein bio- und regional produzierender Betrieb arbeitet. Schwerpunkt beim Reinschnuppern war die Herstellung von Käse. Der Minister machte beim Ansetzen und Verarbeiten zweier Sorten mit - Meißner-Gebirgskäse und Mozzarella. Vom Anspruch des Familienbetriebs „Qualität statt Masse“ war er angetan. Wie man hier in Weißenbach arbeite, befand Roth, sei „beispielhaft für den Werra-Meißner-Kreis“.

Für Roth begann der Praktikumstag schon um 5 Uhr, als er mit dem Hofkäser der Jausenstation, Alexander Weiland, zwecks Milchholen zum Hilgenhof in Spangenberg-Schnellrode fuhr. In Zehn-Liter-Eimern wurden 270 Liter Biomilch eingeladen und bald darauf - mit 30 Grad Celsius noch melkfrisch - in der Käserei angesetzt. Derweil die Milchmasse reifte, half Roth beim Portionieren und Etikettieren von Schnittkäse für den Hofladen.

„Ich war sehr zufrieden mit ihm“, freute sich „Käsechef“ Weiland über das große Interesse und Engagement des Kurzzeit-Praktikanten. Und strich über Roth noch als sehr positiv heraus: „Er war sich für nichts zu fein.“ (sff)

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