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Staatssekretär Patrick Burghardt informiert sich in Großalmerode

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Von: Wiebke Huck

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Vor dem Rathaus: Digitalisierungsbeauftragter Patrick Höhre (von links), Stadtverordnetenvorsteher Frank Anacker, Stadtrat Ullrich Möller, Bürgermeister Finn Thomsen und Patrick Burghardt, Staatssekretär im Hessischen Ministerium für Digitale Strategie und Entwicklung.
Vor dem Rathaus: Digitalisierungsbeauftragter Patrick Höhre (von links), Stadtverordnetenvorsteher Frank Anacker, Stadtrat Ullrich Möller, Bürgermeister Finn Thomsen und Patrick Burghardt, Staatssekretär im Hessischen Ministerium für Digitale Strategie und Entwicklung. © Wiebke Huck

Den Hund online anmelden, den Parkausweis bequem von zuhause aus beantragen und das Abbrennen von Grünabfällen im Internet anmelden. All das ist in Großalmerode schon lange möglich.

Großalmerode –Damit hat die Stadt eine Vorreiterrole eingenommen. Denn viele andere Kommunen sind noch lange nicht so weit. Dabei sind die Behörden laut Gesetz verpflichtet, bis Ende 2022 ihre Verwaltungsleistungen über Verwaltungsportale auch digital anzubieten. Die Interaktion zwischen Bürgern und Unternehmen mit der Verwaltung soll schneller, effizienter und nutzerfreundlicher werden.

Großalmerode ist Modellkommune für digitale Behördengänge und das Hessische Onlinezugangsgesetz (OZG). Wie sich Großalmerode als Modellkommune schlägt, welche Ideen hier in den vergangenen zwei Jahren zum Thema digitale Arbeitsweise entstanden sind und welche Arbeitswege sich etabliert haben, davon überzeugte sich jetzt Patrick Burghardt, Staatssekretär im Hessischen Ministerium für Digitale Strategie und Entwicklung bei einem Besuch im Großalme–röder Rathaus.

Bereits 2018 wurde in der Stadt das Ratsinformationssystem eingeführt. Sitzungstermine, Satzungen, Beschlussvorlagen und Protokolle sind hier online einseh- und abrufbar.

Besonders erfreut zeigte sich Burghardt davon, dass alle Mandatsträger die Einführung der dazugehörigen Tablets gut angenommen hatten und bei der Umstellung von Papier auf Elektronik mitgegangen waren. Einladungen, Unterlagen und Anträge werden digital verschickt oder stehen zum Download für die Mitglieder der Stadtverordnetenversammlung zur Verfügung. „Eine Erleichterung findet auch Stadtverordnetenvorsteher Frank Anacker. Die digitale Arbeit sei einfacher und es müssten keine Akten- und Papierstapel mehr geschleppt werden, findet er. Davon abgesehen werde auch die Umwelt geschont.

In Großalmerode ist der Digitalisierungsbeauftragte Patrick Höhre hauptsächlich für die Umstellung auf und Einführung von digitalen Arbeitswegen zuständig. Er arbeitet auch eng mit der Stadtverwaltung in Hessisch Lichtenau zusammen, um auch dort die Digitalisierung voranzutreiben.

In beiden Kommunen gibt es schon länger die Online-Terminvergabe fürs Rathaus und seit diesem Jahr ein Mitarbeiterportal, das die tägliche Arbeit weiter vereinfachen und den Mitarbeitern mehr Flexibilität ermöglichen soll. Ein- und ausgestempelt wird jetzt per App und Pausen können individueller gelegt werden.

Noch in diesem Jahr soll außerdem ein e-Pay-System eingeführt werden, um Zahlungen, an die Stadt noch einfacher tätigen zu können.

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