Stadtparlament bringt Kindergarten-Projekt auf den Weg

Große Pläne für den Kindergarten Gelsterzwerge: Während Erd- und Dachgeschoss der Roten Schule (im Hintergrund) saniert werden sollen, wird der Flachdachbau abgerissen. Foto: Forbert

Großalmerode. Die Rote Schule in Großalmerode soll umfassend saniert und modernisiert und auf den Bedarf der Kindertagesstätte zugeschnitten werden.

Die dafür in Aussicht stehende Förderung mit Geld vom Bund und vom Land aus zwei Kommunalinvestitions-Töpfen werden von der Stadt Großalmerode jetzt beantragt. Das Parlament gab in seiner Sitzung am Donnerstagabend im Dorfgemeinschaftshaus von Rommerode grünes Licht. Es gab nur eine Gegenstimme.

Vorgesehen ist im Einzelnen, Erd- und Dachgeschoss des ehemaligen Schulgebäudes zu sanieren und einen Raum sowie einen Fahrstuhl anzubauen. Außerdem soll der Pavillon abgerissen und die frei werdende Fläche für den Kindergarten „Gelsterzwerge“ gestaltet werden. Unter dem Strich kostet das Gesamtprojekt 1,6 Millionen Euro.

Vom Bund erwartet die Stadt Großalmerode eine Finanzhilfe von mehr als 400 000 Euro, vom Land ist ein Anteil von 114 000 Euro an einem langfristigen Darlehen von 142 000 Euro in Aussicht gestellt. Und bei der Förderung durch das Stadtumbau-Programm wird mit mehr als 705 000 Euro Unterstützung gerechnet.

Alternativen wie die Sanierung des Flachdach-Gebäudes, in dem der Kindergarten derzeit untergebracht ist, oder ein neues Gebäude auf dem Gelände der Roten Schule waren schon in einer vorausgegangenen interfraktionellen Sitzung durchgesprochen und verworfen worden.

Das wenn auch ehrgeizige Ziel sei, wie Bürgermeister Andreas Nickel (SPD) vortrug, mit den Arbeiten bis zum Beginn des Kindergartenjahres 2017/2018 fertig zu sein. Ein genehmigter Bauantrag liege bereits vor.

Sollte das Fördergeld für Kommunalinvestitionen für die Sanierung der Roten Schule nicht oder nur zum Teil ausgegeben werden, wurden als Ersatzmaßnahmen die Umrüstung der Straßenbeleuchtung mit Leuchtdioden (LED), die Sanierung der Dächer der Friedhofshallen in Rommerode und der Kernstadt sowie der Bau eines weiteren Salzsilos benannt.

Hingegen wird auf die im vorigen Jahr noch angedachte Sanierung des städtischen Hauses Bahnhofstraße 1, das man dann auch als Unterkunft für Flüchtlinge hätte zur Verfügung stellen wollen, verzichtet.

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