Statt Böller Geld für neues Mädchenhaus

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Noch im Rohbau: Das neue Mädchenhaus des Reha-Zentrums für Straßenkinder in der ugandischen Hauptstadt Kampala wird vom Missionswerk Frohe Botschaft derzeit erweitert.

Großalmerode. Die Aktion „Brot statt Böllern" unterstützt ein Reha-Zentrum für gefährdete Straßenkinder in der ugandischen Hauptstadt Kampala.

Statt Geld für Feuerwerk und Böller auszugeben, soll man es besser für Kinder in Not spenden. Diese Idee steckt hinter der Aktion „Brot statt Böller“, auf die das Missionswerk Frohe Botschaft (MFB) aus Großalmerode zum Jahreswechsel wieder aufmerksam macht.

Im vorigen Jahr kamen dadurch über 12 400 Euro zusammen, sagt Missionsleiter Hartmut Krause von dem christlich-sozialen Hilfswerk. Seit 19 Jahren bereits unterstützt es mit dem Erlös dieser Aktion Straßenkindern in Kampala, der Hauptstadt von Uganda in Afrika.

Konkret geht es um das Haus „Ebenezer“, das kein Kinderheim, sondern ein Rehabilitations-Zentrum für gefährdete und verwahrloste Jungen und in Zukunft auch für Mädchen ist. Das neue Mädchenhaus befindet sich zurzeit noch im Rohbau, berichtete Krause. Es soll aber bei ausreichenden Spenden im neuen Jahr eröffnet werden.

110 schon re-integriert 

Durch die pädagogische und seelsorgerliche Begleitung der Kinder und Angehörige konnten in den vergangenen Jahren mehr als 110 ehemalige Straßenkinder erfolgreich in ihre Familie re-integriert werden, sagt Krause.

Damit noch mehr Kindern eine bessere Zukunft jenseits von Drogen, Gewalt und Prostitution ermöglicht wird, erbittet die Hilfsorganisation MFB Spenden mit dem Stichwort: „Brot statt Böller“ auf das Konto DE 22 5206 0410 0000 0000 94.

www.mfb-info.de

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