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Ja-Wort im Museum in Großalmerode geben

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Von: Lothar Röß

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Oberhalb der Treppe zum Glas- und Keramikmuseum wollen Bürgermeister Finn Thomsen und Stefan Möller das Schild „Standesamt“ montieren lassen.
Oberhalb der Treppe zum Glas- und Keramikmuseum wollen Bürgermeister Finn Thomsen und Stefan Möller das Schild „Standesamt“ montieren lassen. © Lothar röß

Standesamtliche Trauungen sind jetzt auch im Glas- und Keramikmuseum in Großalmerode möglich.

Großalmerode – Im Glas- und Keramikmuseum in Großalmerode sind jetzt auch standesamtliche Trauungen möglich. Damit ist das historische Gebäude neuerdings auch für Brautpaare interessant, die sich ihr Ja-Wort an einem ungewöhnlichen Standort als Alternative zum Standesamt im Rathaus am Marktplatz geben wollen.

Den Platz für das Emaille-Schild „Standesamt Großalmerode“ mit dem hessischen Löwen haben Bürgermeister Finn Thomsen und Stefan Möller, Vorsitzender des Großalmeröder Geschichtsvereins, dessen Mitglieder das Museum betreuen, bereits ausgewählt, um auf die Außenstelle des Standesamts hinzuweisen. Der Vorstand des Vereins hatte dem Anliegen der Stadt, Brautpaaren das Gebäude als einen weiteren Standort innerhalb des Stadtgebiets für Trauungen anbieten zu können, zugestimmt. Damit bietet sich heiratswilligen Paaren jetzt mit dem Bilsteinturm und seinem Areal rundherum sowie dem Gewölbekeller am Marktplatz eine weitere Möglichkeit, den Ort für die standesamtliche Trauung zu wählen.

Interessierten Paaren steht das ganze Museum mit seinen zahlreichen Räumen, verteilt auf mehrere Etagen, zur Verfügung. Dadurch bietet das Museum eine Vielzahl von Möglichkeiten, die der Trauzeremonie einen individuellen Charakter verleihen und dem würdigen Rahmen gerecht werden. Als Standesbeamte stehen der Stadt neben Bürgermeister Thomsen selbst außerdem Elena Schicker, Matthias Gude, Karin Schlupp und Thomas Schulze zur Verfügung.

Bis zu 50 Trauungen werden in Großalmerode – ausgenommen die Corona-Jahre – jährlich vorgenommen, berichtete Gude. Da sich die alternativen Möglichkeiten in der Tonstadt unter den Paaren bereits herumgesprochen hätten, würden manche sogar eine weite Anreise in Kauf nehmen, um das Angebot zu nutzen. (Lothar Röß)

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