Valentin-Traudt-Schule in erster Liga deutscher Reform-Schulen

Lernen in Kleingruppen: (von links) Chouvanna (11), Dominika (12) und Polina (13) aus der Klasse 6e der Valentin-Traudt-Schule erarbeiten in Naturwissenschaften ein Thema auf dem Flur. Mitschüler lernen derweil parallel im Klassenraum, der durch Fenster eingesehen werden kann. Foto: Forbert

Großalmerode. Große Anerkennung für die Arbeit der Valentin-Traudt-Schule Großalmerode: Die Kooperative Gesamtschule mit Ganztagsangebot ist nach einem Probejahr aufgenommen worden in den Schulverbund „Blick über den Zaun“.

In diesem bundesweit agierenden Netzwerk haben sich seit 1989 die führenden reformpädagogischen Schulen Deutschlands zusammengetan. Neben der Laborschule Bielefeld, dem Internat Schloss Salem und der Max-Brauer-Schule (Hamburg-Altona) sind in der Region auch die Offene Schule Waldau sowie die Reformschule in Kassel dabei.

Im Verbund „Blick über den Zaun“ wagen mittlerweile mehr als 130 Schulen eben genau dies: Sie entwickeln im kontinuierlichen Austausch mit anderen Bildungseinrichtungen die eigene Schule weiter. Durch gegenseitige Besuche, Tagungen und pädagogische Werkstätten stehen diese Schulen im direkten Erfahrungsaustausch miteinander, um voneinander zu lernen, sich zu ermutigen und zu unterstützen.

Die Schulen sind in aktuell zehn Arbeitskreisen organisiert, in denen sie sich gegenseitig besuchen und beraten.

„Wir sind stolz darauf, in diesen Schulverbund aufgenommen worden zu sein und versprechen uns wertvolle Impulse zur Weiterentwicklung unserer Schule,“ sagt Schulleiter Dr. Jörg Möller.

Die Valentin-Traudt-Schule war wegen ihres Konzepts „Selbstorganisiertes Lernen“ von dem Netzwerk eingeladen worden, sich anzuschließen.

Der „Blick über den Zaun“ hat ein Leitbild und Standards für eine gute Schule entwickelt. Diese seien ein ausgezeichnetes Instrument, mit dem man die Schule weiterentwickeln kann, sagt Möller. Eine der Überzeugungen lautet: „Es geht in der Schule um einzelne Menschen, die Kinder und Jugendlichen. Die Schule ist für sie da und nicht umgekehrt.“

Von Stefan Forbert 

Wie die Schüler ihre Schule finden, lesen Sie in unserer gedruckten Freitagausgabe der HNA-Witzenhäuser Allgemeinen.

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