Viele Bauprojekte sind geplant

Jahresausblick: Großalmerode will einen Kindergarten vergrößern und die Südstadt aufwerten

Auf dem Gelände der Feuerwehr soll ein Waschplatz angelegt werden, der für die Fahrzeuge von den Wehren und der Stadt gemeinsam genutzt werden soll.
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Auf dem Gelände der Feuerwehr soll ein Waschplatz angelegt werden, der für die Fahrzeuge von den Wehren und der Stadt gemeinsam genutzt werden soll.

Auch abseits der Corona-Pandemie stehen in diesem Jahr in den Kommunen im Nordkreis wichtige Themen an. Wir geben einen Überblick zum Jahresbeginn – heute: Großalmerode.

Politik

Auch für Großalmerode ist die Kommunalwahl am 14. März ein wichtiger Punkt im Jahreskalender, denn die Stadtverordnetenversammlung wird neu zusammengesetzt. Zudem stehen auch die Wahlen für den Ortsbeirat an. „Das erste Mal wird nun auch für die Kernstadt ein Ortsbeirat gewählt“, sagt Bürgermeister Finn Thomsen.

Ein weiteres Novum ist, dass in Uengsterode, Laudenbach und Rommerode eine Bürgerliste ohne Parteizugehörigkeit erstellt wurde. Für Weißenbach gibt es die bereits zum zweiten Mal. „Dank der Bürgerliste engagieren sich nun auch Einwohner, die sonst nicht politisch aktiv waren“, bemerkt Thomsen.

Bauen

Für den Straßenbau hat sich Großalmerode die Zeche Marie in Rommerode vorgenommen. Der Ausbau ist über zwei Jahre geplant. Die Anlieger sollen in einer Versammlung informiert werden, sobald dies wieder möglich ist. Zudem steht die Lindenstraße in Uengsterode an. Diese wurde bereits halbseitig gesperrt, da die Stützmauer instabil ist. „Da das ein sehr teurer Bau wird, müssen die Bürger beteiligt werden“, sagt Thomsen. Deswegen wird der Ausbau soweit geschoben werden, bis eine Bürgerbeteiligung wieder möglich ist.

Die Stadt plant für Bauhof und Feuerwehr einen gemeinsamen Waschplatz anzulegen. „Wir wollen Synergieeffekte nutzen und dort sowohl die städtischen Fahrzeuge als auch die Fahrzeuge der Feuerwehren waschen“, erklärt Thomsen. Der Platz soll auf dem Gelände der Feuerwehr angelegt werden.

Bei der Kindertagesstätte Laudenbach soll mit dem Anbau in diesem Jahr begonnen werden. „Es ist nun erkennbar, dass wir eine Förderung vom Land dafür erhalten“, informiert der Bürgermeister. Den Bedarf dafür sehe die Stadt auch durch die Anzahl an Baugrundstücken, die verkauft worden sind.

Für den Umbau des Freibades wartet die Stadt Großalmerode auf Förderzusagen von Land und Bund. „Die sollten im Laufe des Jahres kommen.“ Ob das Panoramabad vorher geöffnet werden wird, müssen die Stadtverordneten entscheiden, sagt Thomsen. Wie im vergangenen Jahr sei aber ungewiss, wie die Situation sich entwickele, und man habe bei Nachbargemeinden gesehen, mit welchem Aufwand eine Öffnung verbunden sei.

Weiterhin soll eine Verbindungsleitung für das Trinkwasser vom Faulbach nach Großalmerode gelegt werden, wo Epterode, Rommerode und die Kernstadt miteinander verbunden werden. „In trockenen Sommern gab es Probleme mit der Quellschüttung in Großalmerode, sodass auf Tiefbrunnen zurückgegriffen werden musste“, sagt Thomsen. Da die Quelle in Epterode ausreichend Wasser liefere, sei es sinnvoll, diese Gebiete so mit abzudecken.

Wohnen

In Großalmerode wurden alle bestehenden Bauplätze verkauft. 15 neue werden über einen privaten Träger an der Adolf-Häger-Straße in der Kernstadt geschaffen. Ein zweites Wohngebiet ist in Laudenbach „Auf dem Kronsbach“ vorgesehen – darüber werden die Stadtverordneten demnächst entscheiden, kündigt Thomsen an.

Zudem werde am integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzept im Rahmen des Programmes „Lebendige Zentren“ gearbeitet. In der Südstadt sollen damit im Bereich In den Steinen, Obere Scheidquelle und Friedhof städtebauliche Defizite beseitigt werden. Leerstand und Schrottimmobilien sollen verschwinden.

Gemeindeleben

Die Feuerwehr in Trubenhausen hat im Oktober ein neues Löschfahrzeug bekommen. Dazu konnte bisher noch keine offizielle Übergabe stattfinden. Diese soll in diesem Jahr nachgeholt werden.

Das Heimatfest wurde auf das nächste Jahr verschoben, es seien aber noch Feiern aus dem vergangenen Jahr nachzuholen. Thomsen denkt da an die Jubiläen des VfB Rommerode und SV Epterode, die ihre 100-jährigen Vereinsbestehen feiern wollten. Auch der FC Großalmerode konnte bisher nur den Festkommers und einen Familiennachmittag feiern, andere Aktivitäten wurden pandemiebedingt vorsorglich abgesagt. (Evelyn Ludolph)

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