Kooperation von Verein, Stadt und Stadtwerken

Grünes auf dem Rückhaltebecken

Bäume auf das Regenrückhaltebecken: Gestern pflanzte Hendrik Brand (links) die ersten vier Bäume, Matthias Menne (Mitte) von den Stadtwerken und Bauamtsleiter Bernd Westermann dokumentierten die gute Zusammenarbeit, um die Grünlücke gegenüber dem Kreishaus (im Hintgergrund) zu schließen. Foto: sff

Witzenhausen. Noch klafft eine gehörige Grünlücke an der Nordbahnhofstraße in Witzenhausen gegenüber dem Kreishaus. Doch die Baustelle ist verschwunden, das dort im Boden eingelassene Regenrückhaltebecken ist mit Erde bedeckt. Und neben dem ersten Unkraut grünen, wo einst mehrere Bäume standen, auch schon über 100 Küchenkräuter und Beerensträucher.

Gestern pflanzte Hendrik Brand dort auch vier Bäume – zwei Pinienkerne liefernde Koreakiefern und zwei mit der Kaki verwandte Persimon. Zwei Kornelkirschen sollen nächste Woche folgen

Essbar sollen die Früchte sein, das war Brand bei der Auswahl wichtig. Er hat – auch als Abschlussarbeit seines Studiums in Witzenhausen – ein Pflanzkonzept erstellt, um Witzenhausen zur „essbaren Stadt“ zu entwickeln. Unterstützt wird er vom Verein „Transiton Town Witzenhausen“ (Stadt im Wandel).

Die Mitglieder wollen auch die Pflege der Grünanlage auf dem Regenrückhaltebecken, auf dem im Herbst noch weitere Pflanzungen erfolgen sollen, übernehmen.

Für die Geräte will die Stadt noch einen Schuppen aufstellen, sicherte Bauamtsleiter Bernd Westermann zu. Und die Stadtwerke haben zwei Ruhebänke zugesagt, wie technischer Mitarbeiter Matthias Menne ergänzte. Die Bewässerung wird vom städtischen Bauhof übernommen. Westermann sprach von einer guten Zusammenarbeit zwischen Verein, Stadt und Stadtwerken, wodurch etwas Besonders aus einem technischen Bauwerk werden könne. (sff)

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